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Hauptversammlung des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus Sendenhorst

Landau bleibt Vorsitzender

Sendenhorst

Es war ein Wahlmarathon, vor dem die Mitglieder des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus in ihrer Generalversammlung standen. Gleich zehn Ämter musste gewählt oder bestätigt werden. Dabei bestätigten die Mitglieder ihrem Führungsteam durch Wiederwahlen gute Arbeit

Von und

Wurden bei den Wahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt: Vorsitzender Uwe Landau, Schriftführer Holger Hinkerohe, Oberst Martin Engbert, Major Hubertus Schmetkamp sowie die Beisitzer Andreas Rickert, Jürgen Austermann, Marcel Opperbeck, Ralf Heinrichbrummel, Andreas Schmetkamp und Hans-Günter Funke. Foto: Martinus-Schützen

Uwe Landau bleibt Vorsitzender des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus Sendenhorst. Das ergaben die Wahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung, die nach zweijähriger Pause im Landhotel Bartmann stattfand. Insgesamt mussten nach der langen Pause zehn Vorstandsposten besetzt oder bestätigt werden, teilt der Verein mit.

Auch das Schützenfest 2022 und die Haussammlung für die Kriegsgräberfürsorge seien Themen in der Versammlung gewesen.

Nach dem musikalischen Auftakt des Stadt-Fanfarenzugs „Blau-Weiß“ Sendenhorst zeigten die Schützen zunächst Solidarität mit den Menschen in der Ukraine.

Vorsitzender wiedergewählt

Auf den Geschäftsbericht, einen Rückblick auf die vergangenen drei Jahre und auf den Kassenbericht folgte ein regelrechter Wahlmarathon auf die Mitglieder. „Landau liefert Leistung und das schon seit 20 Jahren“, erklärte Marcel Schumann, zweiter Vorsitzender, vor der Wahl des ersten Vorsitzenden. „Mit seiner empathischen und sympathischen Art lenkt er äußert erfolgreich die Geschicke des Vereins.“

Für die rund 120 anwesenden Schützen stand fest: Uwe Landau soll im Amt bleiben. Nach 20 Jahren gemeinsam mit Marcel Schumann an der Spitze des Vereins wählten sie Uwe Landau einstimmig für weitere fünf Jahre. „Ein Vorsitzender ist nur so gut wie seine Mannschaft. Ohne euch wäre ich nichts“, bedankt sich Landau für das Vertrauen der Schützen. Er wolle daran arbeiten, dass der Verein weiter so besteht, aber gleichzeitig auch zukunftsorientiert agieren, erklärte Landau.

Anschließend stand die Wahl zum Oberst an, ein Amt, das seit 2016 von Martin Engbert bekleidet wird. Auch Martin Engbert soll für weitere fünf Jahre im Amt bleiben. „Ich hoffe auf fünf Schützenfeste in den nächsten fünf Jahren, in denen ich Oberst bin“, erklärt Engbert. Auch sein Stellvertreter, Major Hubertus Schmetkamp, wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. „Oberst und Major müssen harmonieren, und Martin Engbert und Hubertus Schmetkamp – das passt einfach“, freut sich Landau über die Wiederwahl des Majors.

Auch Holger Hinkerohe, der als Schriftführer Teil des geschäftsführenden Vorstandes ist, wurde einstimmig wiedergewählt. „Das ist ein Posten, den kann und will so schnell kein anderer machen“, lobt Uwe Landau Hinkerohe, der seit 17 Jahren viel Zeit in die ehrenamtliche Arbeit für den Verein investiere. Des Weiteren wurden im Laufe des Abends die Beisitzer Marcel Opperbeck, Andreas Schmetkamp, Hans-Günter Funke, Jürgen Austermann, Andreas Rickert und Ralf Heinrichbrummel in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

Veränderte Festfolge

Nach dem Wahlmarathon berichtete Uwe Landau über diverse Änderungen beim Schützenfest 2022. So solle die Proklamation des Kinderkönigs geändert werden, sodass sie mehr Raum beim Schützenfest bekomme. Außerdem könne coronabedingt das Kinderprogramm in diesem Jahr nicht stattfinden.

Neben dem Schützenfest soll in diesem Jahr auch die Haussammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wieder stattfinden, nun im achten Jahr unter der Leitung von Andreas Rickert. „,Gemeinsam für den Frieden‘ – so lautet seit Jahrzehnten das Motto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Und das ist heute aktueller denn je“, so Rickert. „Frieden ist nicht selbstverständlich, und so geht in diesem Jahr die Hälfte der Einnahmen an die Ukraine-Hilfe.“ Er ruft die Schützinnen und Schützen auf, sich zahlreich an der Spendensammlung zu beteiligen.

In diesem Jahr wird es ausnahmsweise zwei Baumpflanzaktionen geben: Im vergangenen Herbst musste die Aktion coronabedingt ausfallen. Sie wird am 23. April nachgeholt. Im Herbst wird die reguläre Baumpflanzaktion stattfinden. Wer Interesse hat, dann einen Baum zu spenden, kann sich bei Oberst Martin Engbert oder über das Kontaktformular der Internetseite der Schützen melden.

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