BfA nehmen Stellung zum Radweg-Teilstück

„Mit fremden Federn geschmückt“

Albersloh

Ein gemeinsames Handeln hat es möglich gemacht, dass der Turbo-Radweg vom Bispingweg bis zur Birkenallee nun endlich gebaut wird. Die BfA nimmt noch einmal Stellung zu dieser Entwicklung und gibt zu bedenken, dass im Zuge der Planungen auch der Bau eines fehlenden 40-Meter-Bürgersteig-Teilstücks beachtet werden müsse.

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Die BfA hoffen, dass an dieser Stelle der Fußweg bis ins Dorf gebaut wird. Foto: Volker Dörken

Es ist wirklich eine wunderbare Sache, dass der Radweg vom Bispingweg bis zur Birkenallee nun endlich gebaut wird. Da gibt es keine Diskussion“: So reagiert der Fraktionsvorsitzende der Bürger für aktive Kommunalpolitik (BfA), Hans Ulrich Menke, auf den WN-Artikel „Turboradweg führt ins Dorf“ vom 2. Juni 2021.

Der besondere Dank gelte den Grundstückseigentümern – allen voran der Familie Röckmann –, den Fraktionen im Rat der Stadt, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung – inklusive Ex-Bürgermeister Berthold Streffing – , der jetzigen Bürgermeisterin Katrin Reuscher, dem scheidenden Chef der Grundstücksgesellschaft, Klaus Neuhaus sowie Hubertus Ebbeskotte von Straßen.NRW, heißt es in einer Pressemitteilung der BfA.

„Sie alle haben gemeinsam durch geschicktes Verhandeln, Beharrlichkeit und einer gehörigen Portion Gemeinsinn an der Verwirklichung dieses Turbo-Radweges mitgewirkt“, unterstreicht der BfA-Vorsitzende Michael Thale.

„Befremdliches Verhalten"

„Befremdlich“ sei dagegen, dass sich die heimische CDU „mal wieder mit fremden Federn schmückt und sich in der selben WN-Ausgabe selbst als Mutter des Erfolges preist“, wundert sich BfA-Mitglied Volker Dörken. Denn nach Darstellung der Union sei es erstaunlicherweise Ortsvorsteher Sebastian Sievers gewesen, der die Idee zum Radwegebau vom Bispingweg bis zur Birkenallee hatte. „Das ist sehr bedenklich“.

Denn tatsächlich habe sich die heimische CDU im Jahr 2020 nach langem Zögern endlich der langjährigen Forderung der BfA angeschlossen, diesen Radweg zu bauen. „Doch das nur nebenbei“, meint BfA-Ratsfrau Martina Rust. „Wir sollten nach vorne schauen und hoffen, dass nicht nur der Radweg realisiert, sondern auch das fehlende 40-Meter-Teilstück des Bürgersteiges zwischen dem Haus Wiedehage und dem jetzt schon vorhandenem ins Dorf hinein gebaut wird.“ Die in der Baustelle zu sehenden Vorbereitungen vor der Wiese ließen Gutes hoffen.

Denn nach Meinung der BfA ist klar: „Nicht nur die Radfahrer sollten ,in einem Rutsch’ – Zitat von der CDU – von Sendenhorst nach Albersloh fahren können. Auch die Fußgänger, Kinderwagenschieber, Rollstuhl- und Rollatoren-Nutzer, haben einen Anspruch darauf, bei 6180 Autos, die nach Aussage von Straßen.NRW die Sendenhorster Straße am Tag nutzen, auf kurzem Weg zu den Haltestellen, der WLE-Station und zum Kohkamp zu gelangen“, schreiben die BfA in ihrer Stellungnahme.

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