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Die SG Sendenhorst und das Coronavirus

Mitglieder bleiben bei der Stange

Sendenhorst

Die SG Sendenhorst kann derzeit kaum Sport anbieten. Das geschieht allenfalls digital. Dennoch bleiben die Mitglieder mit ihren Beiträgen bei der Stange, berichten Vorsitzender Franz-Josef Reuscher und Geschäftsführer Thomas Erdmann. Eine weitere Sportstätte ist ebenfalls in Sicht.

Josef Thesing

Geschäftsführer Thomas Erdmann (l.) und Vorsitzender Franz-Josef Reuscher schildern die Lage der SG Sendenhorst. Foto: Josef Thesing

Die SG Sendenhorst hat rund 2600 Mitgliedschaften, steht finanziell mit einem Jahresbudget von mehr als 500 000 Euro auf solidem Boden und ist auch wegen seiner Geschäftsstelle gut organisiert. Nur: Von dem ansonsten üppigen Sportangebot der knapp ein Dutzend Abteilungen ist – außer digital – seit einiger Zeit coronabedingt kaum etwas übrig geblieben. Das müsse von den Verantwortlichen hingenommen werden, denn ändern könne auch der Vorstand daran nichts, sagt Vorsitzender Franz-Josef Reuscher im Gespräch mit der Redaktion. Aber: „Überleben durch Stillstand ist nicht Sinn und Zweck des Vereins. Wir wollen Sport anbieten“, blickt er auf die derzeitige Situation. Aber dass sei eben so gut wie nicht möglich.

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