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Angebot auf Online-Marktplatz ist noch überschaubar

Mitmachen lautet die Devise

Albersloh/Drensteinfurt

Das „LoReNa“-Projekt ist mit viel Euphorie gestartet, doch die Nachfrage nach dem Online-Marktplatz ist bei Geschäften und Dienstleistern in Sendenhorst und Drensteinfurt bislang recht überschaubar. Das soll sich aber ändern. Denn nur viele Beteiligte machen die Plattform interessant.

Die Wirtschaftsförderer der neun beteiligten Kommunen – unter ihnen Annette Görlich (3.v.l., Sendenhorst) und Laura Volkmar (3.v.r., Drensteinfurt) – weisen auf den neuen Online-Marktplatz hin. Birgitta Hesselmann-Adolph (kl. Bild, r.) ist schon dabei. Foto: LoReNa, Evering

Noch ist das Angebot überschaubar. Lediglich ein Malerbetrieb aus Drensteinfurt und zwei Läden aus Albersloh sind auf dem neuen Online-Marktplatz www.regional-bei-dir.de vertreten. Aber wenn es nach Sendenhorsts Wirtschaftsförderin Annette Görlich geht, dann soll sich das schon bald ändern. „Je mehr mitmachen, desto interessanter wird das Ganze.“

Viel Vorarbeit ist in den vergangenen eineinhalb Jahren geleistet worden, um die Plattform, die eigentlich schon für den Herbst 2021 angekündigt war, an den Start bringen zu können. Corona habe auch dieses Projekt verzögert, weiß Görlich. Die Bürger der neun beteiligten Kommunen aus den Kreisen Coesfeld und Warendorf waren zuvor nach ihrem Kaufverhalten und Wünschen befragt, die örtlichen Händler, Dienstleister und Gastronomen über das Projekt „LoReNa“ informiert worden. Nun also steht der Rahmen – der von den Anbietern in Zukunft mit Leben gefüllt werden will.

Digitales Schaufenster für die Region

„Die Homepage ist eine Art digitales Schaufenster. Sie ist suchmaschinenoptimiert und deshalb eine gute Möglichkeit für Unternehmen, im Netz auffindbar zu werden“, beschreibt Annette Görlich das neue Angebot, durch das der örtliche Handel gestärkt werden soll. Die Kunden hätten derweil den Vorteil, unterschiedliche Produkte bequem auf einer Seite finden und gesammelt bezahlen zu können. Das System ordne die einzelnen Posten dann automatisch den jeweiligen Firmen zu, so die Wirtschaftsförderin. Der Einkauf müsse dann im Regelfall vor Ort abgeholt werden (Click & Collect), an einem Lieferdienst werde noch gearbeitet.

Annette Görlich will alle infrage kommenden Geschäfte in Sendenhorst und Albersloh in den nächsten Wochen noch einmal persönlich anschreiben und zum Mitmachen animieren. Gerade die beiden Corona-Jahre mit eingeschränkten Ladenöffnungen hätten gezeigt, dass es ohne Online-Auftritt heute kaum noch gehe. Oftmals fehle es kleinen Anbietern aber an den Ressourcen, dies in die Praxis umzusetzen.

Birgitta Hesselmann-Adolph ist mit ihrem Geschäft dabei

So war es auch bei Birgitta Hesselmann-Adolph. Seit fast 40 Jahren führt sie den Geschenkladen gegenüber der Ludgerus-Kirche. Mitarbeiter hat sie keine, steht also immer selbst hinter der Kasse. Einen Online-Auftritt hatte die 66-Jährige bislang nicht und wollte da auch keinen großen Aufwand betreiben. Durch die einmalige Registrierung habe sie sich selbst durchgekämpft, berichtet sie. Das sei schon machbar gewesen. Nun muss sie noch ein bisschen am attraktiven Auftritt feilen, etwa Fotos, Produktbeschreibungen und Öffnungszeiten einpflegen.

Registrierung bis März kostenfrei

Die Homepage zu bestücken und aktuell zu halten, ist Aufgabe der Firmen. Dafür sei die Registrierung bis März 2024 kostenfrei möglich, betont Annette Görlich. Bei Bedarf bieten die „LoReNa“-Projektleiterinnen Ulrike Schulze Tomberge und Jana Friedrich auch Workshops an, um Unternehmerinnen und Unternehmer dabei zu unterstützen. Für Dienstleister und Gastronomen bietet die Plattform die Möglichkeit, Tischreservierungen oder Terminbuchungen anzubieten.

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