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Saisonstart des Albersloher Kanu-Clubs

Nach der Pause ab aufs Wasser

Albersloh

Der Albersloher Kanu-Club hat die Corona-Pause beendet. Die Paddler haben bereits ein paar Fahrten und Trainingseinheiten durchgeführt. Erster Höhepunkt war die traditionelle Fuchsjagd auf der Werse zwischen Angelmodde und der Pleistermühle. 30 Vereinsmitglieder nahmen teil.

Bei strahlendem Sommerwetter tummelten sich die Paddler auf der Werse. Foto: Kanu-Club Albersloh

Dank sinkender Inzidenzzahlen und entsprechender Lockerungen hat der Albersloher Kanu-Club (AKC) eine Reihe seiner üblichen Vereinsaktivitäten wieder aufgenommen. Die Kanuten haben das Outdoortraining gestartet, eine Vereinsfahrt auf der Ems sowie eine praxisorientierte Sicherheitsschulung angeboten – alles unter Berücksichtigung des aktuellen Hygienekonzepts, heißt es im Bericht des Vereins.

Am Wochenende stand die Wildwasserschulung auf der Ruhr bei Neheim-Hüsten auf dem Programm, an der 14 Vereinsmitglieder teilgenommen haben.

Traditionelle Fuchsjagd

30 Mitglieder beteiligten sich am darauffolgenden Tag an der traditionellen Fuchsjagd. Das war eine Rekordbeteiligung, berichtet der Verein. Auch diese fand wegen der noch andauernden Corona-Pandemie unter etwas anderen Bedingungen statt, doch das habe dem Jagd- und Paddelspaß keinen Abbruch getan.

Insgesamt 30 Paddlerinnen und Paddler verschiedener Altersstufen – vom Kleinkind bis zum Senior – tummelten sich auf der Werse und versuchten, den „Fuchs“ Stephan Walkowski zu fangen und dabei gleichzeitig möglichst viele der 300 Stofffähnchen zu ergattern.

Den „Fuchs“ machte Stephan Walkowski. Foto: AKC

Diese hatte der „Fuchs“ am Vortag mit seinem „Gehilfen“ Franz-Peter Walkowski für drei verschiedene Altersstufen auf der Werse zwischen Angelmodde und Stapelskotten aufgehangen.

Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurde getrennt nach Altersgruppen gestartet, so dass sich das Feld der Paddler schon bald entzerrt hatte. Während die meisten Vereinsmitglieder hochmotiviert um die Fähnchen wetteiferten und fleißig nach dem „Fuchs“ – von dem in seinem Versteck am Ufer der Werse entweder Paddel, Boot oder er selbst zu sehen sein mussten – Ausschau hielten, paddelten einige der Erwachsenen nach dem Ergattern zumindest eines Ehrenfähnchens auch schon mal eher gemütlich plaudernd etwas ruhiger dahin.

Siegerin wurde Sabine Kühmichel

Dass dies nicht unbedingt von Nachteil sein muss, konnte die Siegerin Sabine Kühmichel erfahren, die eher zufällig das Paddel des „Fuchses“ im Gebüsch am Rande der Werse erspähte, obwohl schon eine Reihe anderer „Jäger“ an diese Stelle vorbeigepaddelt war, ohne den „Fuchs“ zu entdecken. Nachdem dieser erfolgreich gefangen war, ging es für alle zurück zur Einstiegsstelle nach Angelmodde, wo auch die Siegerehrung stattfand.

Die fleißigsten Fähnchensammler konnten bei der Siegerehrung ihre Fähnchen in begehrte Preis-Trophäen eintauschen, berichtet der Verein abschließend.

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