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Die Werse hat jetzt einen zweiten Arm und eine Insel

Natur erholt sich ohne Menschen

Albersloh

In der Nähe des „Hauses Dechering“ hat die Werse im Zuge der Renaturierung jetzt zwei Arme. Damit die Fische besser wandern können, wurden alte Betonabstürze entfern und neue Riegel aus Eichenpfählen eingebaut. Eine Insel wird auch angelegt, aber nicht für Menschen, sondern nur für Pflanzen und Tiere.

Josef Thesing

In den neuen Arm der Werse sind Riegel aus Holzstämmen mit Durchlässen eingebaut worden. Foto: Josef Thesing

Die „alte“ Werse ist an einigen Stellen nur noch ein Rinnsal, und sie soll in diesem Abschnitt zwischen dem Haus „Dechering“ und dem Werse-Radweg vorübergehend trockengelegt werden. Nebenan jedoch, auf der anderen Seite der künftigen Insel, sprudelt das Wasser trotz der Trockenheit kräftig im neuen und nun zweiten Flussbett. „Der Hauptarm ist so gut wie leer“, sagt Martin Janiczek vom Ingenieurbüro Gnegel, das die Umbettung des Flusses geplant hat und in Person von Daniel Reimer beaufsichtigt. „Das gab es auch noch nicht.“

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