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Sendenhorster Kooperationspartner freuen sich auf Anrufe

Offenes Ohr für die Mitmenschen

Sendenhorst/Alber...

Das „Offene Ohr Sendenhorst“ bietet Menschen die Möglichkeit, einfach mal mit anderen am Telefon zu quatschen. Die haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Zuhörtelefons haben dieses auch während des jüngsten Wochenmarktes vorgestellt. Zudem wurden Postkarten an ältere Menschen verschickt.

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Ulla Lammerding, Elisabeth Böcker, Laura Steinhoff und Angelika Reimers (v.l.) kümmern sich mit weiteren Helfern um das „Offene Ohr“ am Telefon. Foto: Stadt Sendenhorst

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Zuhörtelefons „Offenes Ohr Sendenhorst“ haben während des jüngsten Wochenmarktes das Kooperationsprojekt der „Heinrich-und-Rita-Laumann-Stiftung“, der Caritas der Kirchengemeinde St. Martinus und Ludgerus sowie der Stadt Sendenhorst den Marktbesuchern vorgestellt. Im regen Markttreiben suchten Laura Steinhoff, Angelika Reimers, Ulla Lammerding und Elisabeth Böcker das Gespräch mit zahlreichen Besuchern, um das Angebot des „Offenen Ohres“ noch bekannter zu machen. Die dabei verteilten Blühsamentütchen sollen das Angebot nachhaltig im Gedächtnis verankern.

Angelika Reimers

„Auch wenn sich das ‚Offene Ohr‘ als Gesprächsangebot vorwiegend an ältere Bürgerinnen und Bürger richtet, sind wir für alle Generationen offen“, sagt Angelika Reimers von der Seniorenberatung Sendenhorst. Und ihre junge studentische Kollegin Laura Steinhoff, die bislang überwiegend die Telefondienste übernimmt, ergänzt: „Wir freuen uns über jeden Anruf. Wir merken, wie sehr vielen Menschen in den vergangenen Monaten die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch gefehlt hat.“

Vier Tage in der Woche erreichbar

An vier Tagen in der Woche für jeweils zwei Stunden können interessierte Bürger und Bürgerinnen aus Sendenhorst und Albersloh beim „Offenen Ohr“ anrufen, um sich mit den jeweils diensthabenden Frauen und Männern zu unterhalten, zu klönen, Rat einzuholen und Gehör zu finden.

Neben Ulla Lammerding und Elisabeth Böcker unterstützen noch weitere Ehrenamtliche das Telefonprojekt. Auch sie wünschen sich, dass noch mehr Bürgerinnen und Bürger dieses Angebot nutzen, auf Wunsch auch gerne anonym.

Stadt verschickt Postkarten

Eine besondere Unterstützung des „Offenen Ohrs“ hat sich die Stadt einfallen lassen. Jede Bürgerin und jeder Bürger über 65 Jahre wurde per Postkarte über das Telefonprojekt informiert. „Diese Karte kann sich jeder neben sein Telefon legen. So ist sie immer griffbereit bei Bedarf zur Hand“, erklärt Anne-Katrin Schulte, Ehrenamtskoordinatorin der Stadt.

Das „Offene Ohr Sendenhorst“ ist unter

 0 25 26 / 3 00 33 33 immer montags, mittwochs, freitags und sonntags von 15 bis 17 Uhr erreichbar.

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