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Ludgerus-Schüler und Sendenhorsts Bürgermeisterin im Schülerlabor

Phänomexx-Experimente fesseln Groß und Klein gleichermaßen

Sendenhorst

Schülern der Klasse 4a der Ludgerusschule Albersloh sahen Bürgermeisterin Katrin Reuscher und der Leiter des städtischen Schulamtes, Jürgen Mai im PhänomexX-Schülerlabor in Ahlen über die Schulter. Im aktuellen Lern-Projekt geht es um das Thema „Zukunft nachhaltig gestalten“.

Konzentriert widmet sich Alexandra Britskaja den Experimenten, die Anna Weber (l.) ihr und Bürgermeisterin Katrin Reuscher (r.) erläutert. Schulamtsleiter Jürgen Mai beobachtet den Versuch. Foto: Phänomexx

Den Besuch einer Klasse der Ludgerusschule Albersloh im Phänomexx-Schülerlabor in Ahlen hat Bürgermeisterin Katrin Reuscher zum Anlass genommen, das Phänomexx ebenfalls kennenzulernen. Mit dem für Schulen zuständigen Dienstbereichsleiter Jürgen Mai war sie Gast des aktuellen Lernprojekts zum Thema „Zukunft nachhaltig gestalten“.

An insgesamt 30 Lernstationen beschäftigten sich die 20 Albersloher Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a mit ihren Lehrerinnen Sarah Arndt und Lisa Comouth mit spannenden Aufgaben und Experimenten zum Klimaschutz, zur Stromversorgung und zu Problemen, die durch Kunststoffe verursacht werden, heißt es in einem Bericht des Schülerlabors.

Experiment mit CO2-Detektor

Der ebenfalls anwesende Vorsitzende des Trägervereins „PhänomexX e.V.“, Reinhardt Böhm, führte die beiden Gäste durch die interessante Lernlandschaft und gab ihnen die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Tun zu beobachten, sich mit ihnen auszutauschen und sogar selbst zu experimentieren.

Mit einem CO2-Detektor konnte die Bürgermeisterin am eigenen Leibe erleben, wie bei ihrer Atmung Kohlenstoffdioxid entsteht. Das machte den beiden Besuchern verständlich, wozu es im Rathaus die CO2-Messgeräte gibt. „Verbrauchte Luft“ enthält nämlich einen höheren Anteil dieses Gases.

Begeistert waren die beiden Gäste von der Geschäftigkeit und Zielstrebigkeit der Kinder und der zugleich erstaunlich ruhigen Arbeitsatmosphäre. Die kindgerechte Gestaltung der Lernaufgaben und die dadurch erzeugte interessierte Offenheit der Kinder für die aktuell bedeutsamen Umweltprobleme hinterließen bei den Gästen sehr positive Eindrücke, heißt es in dem Bericht weiter.

Finanzierung im Blick behalten

Besonders beeindruckend war für sie zu beobachten, wie Anna Weber, die didaktische Leiterin des Phänomexx, die aus der Ukraine geflüchtete Alexandra Britskaja betreute. Als gebürtige Russin war es für sie leicht möglich, sich mit der jungen Ukrainerin zu verständigen. Die beiden Besucher nahmen aber neben interessanten Einsichten auch den Appell des Phänomexx-Vorsitzenden Böhm mit, sich wegen der stark gestiegenen Schülertransportkosten Gedanken über die weitere Finanzierung zu machen.

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