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Anmeldungen für den Sendenhorster Montessori-Zweig

Politik verlangt zeitnah Auskunft

Sendenhorst/Albersloh

Im Ausschuss für Bildung, Kultur und Freizeit haben die Fraktionen Unmut darüber geäußert, dass zwar die Zahlen der Anmeldungen an den Grundschulen vorliegen, nicht aber die über den Bedarf am Montessori-Zweig. Die Schulleitung hat mitgeteilt, dass sie das geäußerte Eltern-Interesse zunächst in der Lehrerkonferenz im Januar diskutieren wolle. So lange will die Politik aber nicht warten.

Von Josef Thesing

Die Anmeldungen an den beiden städtischen Grundschulen sind gelaufen. Die Zahl der Kinder, für die die Eltern das Interesse am Montessori-Zweig bekundet haben, ist einstweilen offen. Foto: dpa

Die reinen Fakten sind das eine: Für die Sendenhorster Grundschule wurden für das kommende Schuljahr 111 Erstklässler angemeldet, in Albersloh sind es 54. Diese Zahlen waren aber nicht das, was die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Kultur und Freizeit am Dienstagabend etwas in Wallung brachte. Sondern der Umstand, dass es auf die Frage von Wolfgang Janus (SPD), wie viele Eltern bei der Anmeldung an der KvG-Grundschule Interesse für den Montessori-Zweig bekundet hätten, keine Antwort gab. Die anwesende Schulleiterin Christel Hille begründete das damit, dass die – auch der Stadtverwaltung bekannten – Zahlen als schulinterne Angelegenheit erst in der nächsten Sitzung des Lehrerkollegiums diskutiert werden sollen. „Dazu gab es noch keine Gelegenheit“, erklärte die Schulleiterin. Das sei erst nach dem 19. Januar möglich. Auch die Stadtverwaltung stützte ihre Erläuterungen auf die Ausführungen der Schulleitung.

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