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Flucht aus der Ukraine nach Sendenhorst

Reise in eine ungewisse Zukunft

Sendenhorst

Oleksandra Syrotkina ist mit ihrem Sohn aus ihrer Heimatstadt in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach Sendenhorst geflüchtet. Möglich gemacht hat das die Familie ihrer Cousine Natalja Ikkert, die Mutter und Sohn an der polnischen Grenze abgeholt hat. Nun warten alle darauf, wie es rechtlich weitergeht.

Von Josef Thesing

Natalja Ikkert (l.) hat Foto: Josef Thesing

Bogdan möchte zurück in seine Schule, aber die gibt es nicht mehr. Seine Mutter Oleksandra zeigt auf ihrem Handy Bilder aus der Stadt Butscha, die der achtjährige Junge natürlich nicht sieht – und auch nicht sehen soll. Die ukrainische Stadt mit etwa 27 000 Einwohnern, 25 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kiew gelegen, wurde von Putins Truppen bombardiert. Dabei hat es nicht nur das Haus der Familie getroffen, sondern auch die Schule. Jetzt sitzt der Junge im Wohnzimmer des Hauses an der Telgter Straße und macht „Schularbeiten“, wie Oleksandra Syrotkina erzählt.

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