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Baustopp im Bistum Münster

Sanierung der Realschule ist weiter geplant

Sendenhorst

Die weiteren Planungen für die Totalsanierung der Realschule St. Martin sind vom Baustopp, den das Bistum Münster vor knapp zwei Wochen verkündet hatte, einstweilen nicht betroffen. Das teilt Anette Brachthäuser, Leiterin der Abteilung Bauwesen des Bistums, nun auf Anfrage der Redaktion mit.

Die Planungen des Bistums für die Komplettsanierung der Realschule St. Martin gehen weiter. Sie sind vom verkündeten Baustopp nicht betroffen. Das teilt das Bistum auf Anfrage mit. Foto: Josef Thesing

Die weiteren Planungen für die Totalsanierung der Realschule St. Martin sind vom Baustopp, den das Bistum Münster vor knapp zwei Wochen verkündet hatte, einstweilen nicht betroffen. Das teilt Anette Brachthäuser, Leiterin der Abteilung Bauwesen des Bistums, nun auf Anfrage der Redaktion mit.

„Die Sparmaßnahmen, welche das Bistum im Hinblick auf die Kirchengemeinden ansetzt, müssen natürlich auch im Rahmen der bistumseigenen Baumaßnahmen an Schulen, Bildungseinrichtungen, Verwaltungsgebäuden angewendet werden“, erklärt Anette Brachthäuser. Für die Realschule in Sendenhorst seien aber in der bisherigen mittelfristigen Planung für die Haushaltsjahre 2024 und 2025 (Planungsmittel) und in den Jahren ab 2026 Investitionsmittel vorgesehen. „Diese gelten vorbehaltlich der Genehmigung des jeweiligen Haushaltes durch den Kirchensteuerrat“, so Bracht­häuser.

Die Notwendigkeit der Sanierung sehe auch die Stadt Sendenhorst. Diese sei mit einer 50-prozentigen Bereitstellung der Investitionsmittel an der Umsetzung beteiligt. „Die vorgenannten Haushaltsjahre ergeben sich aus der Planung der bereitgestellten Haushaltsmittel für Bildungseinrichtungen des Bistums Münster und der vorläufigen Planung der erforderlichen Baumaßnahmen der kommenden zehn Jahre“, erklärt Anette Brachthäuser.

Eine weitere Zurückstellung der Maßnahme – also das Verschieben in die Zukunft – sei bisher, „vorbehaltlich der aktualisierten Kostenberechnung in den Planungsjahren 2024 und 2025“, nicht vorgesehen. Aktuell würden „zwingend notwendige Maßnahmen an der Schule geprüft“, so Bracht­häuser abschließend.

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