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Schulausschuss stimmt städtischem Konzept zu

Schulen werden digital

Sendenhorst

Es war nach 16 Jahren die letzte Sitzung als Vorsitzende des Schulausschusses für Annette Watermann-Krass. Aber es war eine wichtige mit Auswirkungen in die Zukunft. Einstimmig sprach sich der Ausschuss nämlich für das Konzept aus, das die Stadt zur Digitalisierung der Sendenhorster und Albersloher Schulen erarbeitet hatte.

Annette Metz

Es war nach 16 Jahren ihre letzte Sitzung als Vorsitzende des Schulausschusses für Annette Watermann-Krass. Aber es war eine wichtige mit Auswirkungen in die Zukunft. Einstimmig sprach sich der Ausschuss nämlich für das Konzept aus, das die Stadt zur Digitalisierung der Sendenhorster und Albersloher Schulen erarbeitet hatte.

Demnach werden an den die Grundschulen der Stadt Schüler der zweiten Jahrgänge sowie alle Lehrkräfte mit Tablets beziehungsweise Laptops und Präsentationsmedien ausgestattet. Dafür erhält die Stadt aus dem Förderprogramm „Digitale Sonderausstattung“ des Landes ebenso wie die weiterführenden Schulen in Sendenhorst entsprechende Mittel zur Anschaffung.

Mit diesen Anschaffungen soll im Bereich der Schüler möglicherweise vorhandener besonderer Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte ausgeglichen werden. Außerdem soll die Ausstattung der Schulen zur Erstellung professioneller Online-Lehrangebote verbessert werden.

„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass damit eine Dauerfinanzierung auf die Stadt zukommt“, machte Annette Watermann-Krass ihre Ausschusskollegen vor der Abstimmung noch einmal auf die Konsequenzen einer solchen Entscheidung aufmerksam. Denn auch in den kommenden Jahren stünden dann die ‚Ausstattung der jeweils kommenden zweiten Jahrgänge an. Außerdem entstünden Kosten für Support und Service.

Und dennoch waren sich alle Ausschussmitglieder einig – auch vor dem Hintergrund der Lehren, die man aus den vergangenen Monaten gezogen hatte –, dass der Einstieg in die Digitalisierung der Schulen so geschafft werden könne.

„Ich freue mich drauf“, erklärte Annette Stüer, Leiterin der Ludgerus-Schule. „So kommen wir jetzt schnell in die Pötte. Die digitalen Medien können so unaufgeregt eingeführt werden und Teil des Schulalltags sein. Wir haben schon andere Dinge geschafft – wir schaffen jetzt auch digital“, schmunzelte sie abschließend.

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