1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Sendenhorst
  6. >
  7. Sendenhorster Karnevalssession ist beendet

  8. >

Entscheidung der KG „Schön wär’s“

Sendenhorster Karnevalssession ist beendet

Sendenhorst/Albersloh

Die KG „Schön wär’s“ hat coronabedingt alle weiteren öffentlichen Karnevalsveranstaltungen für diese Session abgesagt. Dazu zählen auch der Rathaussturm und der Rosenmontagszug. Es sei nicht möglich, die Einhaltung der Corona-Vorschriften draußen zu kontrollieren.

Von Josef Thesing

Bilder wie dieses wird es auch in dieser Session nicht geben. Der Sendenhorster Karneval ist abgesagt. Foto: Annette Metz

Bevor sie richtig in Schwung gekommen ist, ist die Karnevalssession der KG „Schön wär’s“ beendet. Das haben die Verantwortlichen beim Treffen in dieser Woche beschlossen, erklärt Sprecher Gerd Olde am Freitagmorgen im Gespräch mit der Redaktion. Die Mitglieder seien bereits darüber informiert worden. Hintergrund ist – natürlich – die Corona-Lage. Betroffen sind auch die Freiluftveranstaltungen wie Rathaussturm und Rosenmontagszug, weil eine Kontrolle der Corona-Auflagen nicht machbar sei.

Gefährdung ist zu groß

„Der Vorstand der Karnevalsgesellschaft hat schweren Herzens entschieden, die begonnene Session nicht fortzusetzen. Wer gedacht hat, dass sich die Corona-Lage entspannt, sieht sich spätestens mit Aufkommen der neuen Variante Omikron getäuscht“, habe Uwe Wuttke, Vorsitzender der KG, in der Sitzung des Vorstands erklärt, berichtet Olde. Das sei keine leichte Entscheidung gewesen, zumal das Kinderprinzenpaar seine Kostüme bereits angepasst habe und die „Fantastics“ ihre neuen Tanzuniformen in dieser Session nicht zeigen könnten.

Verlegung ist ausgeschlossen

Wegen der steigenden Infektionszahlen seien Veranstaltungen in anderen Orten auch bereits abgesagt worden, wie etwa in Warendorf, Freckenhorst, Enningerloh, Telgte und in Beckum, so Olde. Eine Verlegung ins Frühjahr komme für die Sendenhorster Karnevalsveranstaltungen nicht infrage.

Zurückhaltung bei den Menschen

Die KG habe zudem bereits bei der Auftaktveranstaltung festgestellt, dass es in der Bevölkerung Zurückhaltung bezogen auf die Teilnahme am Karneval gebe. „Wir haben bei unserer Auftaktveranstaltung gesehen, dass die Bürger coronabedingt eher zu Hause geblieben sind“, hat Uwe Wuttke festgestellt.

Das werde sich wohl auch nicht ändern, glaubt die KG. Eine Tollität war bisher auch nach intensiver Anstrengung nicht zu finden. „Schließlich gibt es viele Gründe, während der Corona-Zeit nicht Prinz zu sein“, weiß auch Olde.

Startseite
ANZEIGE