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Sendenhorster „Westhoff-Runde“ sollte am Wochenende autofrei sein

Sicherheit für die anderen

Sendenhorst

Rita Post wünscht sich für die beliebte „Westhoff-Runde“ autofreie Wochenenden. Auf Schildern bittet sie Autofahrer darum, diesen Bereich an Wochenenden zu meiden. Das bringe für die Fußgänger mehr Sicherheit und ein entspanntes Spazierengehen.

Von Josef Thesing

Rita Post bittet alle Autofahrer darum, die „Westhoff-Runde“ künftig an den Wochenenden nicht mehr zu nutzen. Foto: Josef Thesing

Die Idee hat Rita Post aus der Nähe von Würzburg mitgebracht. Ob ihr Wunsch, dass die „Westhoff-Runde“ über die Meerstraße an den Wochenenden autofrei werde, Wirklichkeit wird, bezweifelt sie selbst (noch). „Ich glaube nicht, dass das etwas bewirkt“, meint die Sendenhorsterin.

Tafeln angebracht

Gleichwohl hat sie zwei große Tafeln aufgehängt, auf denen sie ihre Bitte kundtut – die Landwirte, die ihre Felder anfahren müssten, seien ausdrücklich ausgenommen. Für Rita Post ist es „ein kleiner Schritt in Richtung autofrei“, erklärt sie. Am Wochenende werde die Runde von vielen genutzt, die nicht im Auto unterwegs seien. Ohne Autos könnten Spaziergänger diese Runde genießen, ohne in regelmäßigen Abständen am Straßenrand Platz für den Autoverkehr zu machen. Familien hätten die Möglichkeit, mit ihren Kindern Fahrradfahren zu üben, und Sportler könnten ungestört ihre Laufrunde drehen. Auch Hundebesitzer wären entspannter unterwegs, meint Rita Post. Seitdem die Schilder hängen, habe sich mit Blick auf die Autos allerdings noch nicht viel geändert.

In der Woche viel Verkehr im Stadtkern

Da die Stadtmitte derzeit oft ziemlich voll mit Lkw und Kfz sei, würden eine ganze Reihe von Fahrern in der Woche die Meerstraße nutzen, um die Landesstraße 586 zu überqueren und in Richtung Drensteinfurt zu fahren. „Das kann ich verstehen“, sagt Rita Post, die diesen Weg – wie andere aus dem Wohngebiet Westglindkamp auch – selbst auch nutze. Am Wochenende sei das aber nicht notwendig, da verkehrsmäßig nicht viel los sei, und auf der Runde viele zu Fuß unterwegs seien.

Neue Ideen gefragt

Mit Blick auf das Mobilitätskonzept, das derzeit für Sendenhorst und Albersloh erarbeitet wird, hofft Rita Post „auf viele neue Ideen, wie wir unser Mobilitätsverhalten verändern können und trotzdem mobil bleiben“. Sie freut sich auch auf Meinungen zu ihrer Idee an rpost@sendenhorst.de.

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