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Waldwoche der Kita Maria Montessori

Spannende Vormittage mit Schnecke und Co.

Sendenhorst

Im Wald gibt es jede Menge zu entdecken. Das können die Kinder der Kita Maria Montessori bestätigen, die gerade eine Woche im Schützen- und Bürgerwald verbringen. Ermöglicht hat das auch die Bürgerstiftung Sendenhorst/Albersloh.

Von Nicole Evering

Dank der Unterstützung der Bürgerstiftung, die die Busfahrt finanziert hat, können die älteren Kita-Kinder eine Woche lang den Schützen- und Bürgerwald mit allen Sinnen erleben. Foto: Nicole Evering

„Guck mal, ich hab‘ eine Schnecke gefunden!“: Auf Entdeckungstour im Schützen- und Bürgerwald sind in dieser Woche die Steppkes des Familienzentrums Maria Montessori. Keschern, Bäume gießen, Müll aufsammeln, mit Naturmaterialien spielen und natürlich Tiere beobachten stehen dabei ganz hoch im Kurs.

Dieses erlebnisreiche Angebot organisiert die Kita bereits seit Längerem ein Mal jährlich. Doch erstmals ist auch die Bürgerstiftung Sendenhorst/Albersloh mit im Boot. „Aus versicherungstechnischen Gründen war es nicht mehr möglich, dass die Familien die Kinder direkt zum Wald bringen“, erklärt Kita-Leiterin Renate Kersting. Doch wie hinkommen in die etwa zwei Kilometer von der Einrichtung entfernte grüne Oase? Die Bürgerstiftung hat kurzerhand einen Bus finanziert, der die zwei bis sechs Jahre alten Mädchen und Jungen nun jeden Morgen hinbringt und nach einem spannenden Vormittag auch wieder abholt.

„Das ist einfach toll, was die Kinder hier im Wald machen können, gerade auch als Erlebnis in der Gruppe“, findet Karin Rost, die sich an diesem Morgen mit dem Fahrrad auf den Weg in den Wald gemacht hat. Die Vertreterin der Bürgerstiftung erklärt, dass man gerade nachhaltige Projekte immer gerne fördere. In Kitas seien in jüngster Zeit unter anderem offene Bücherregale oder auch Umbauten für Frischküchen bezuschusst worden. „So etwas unterstützen wir sehr gerne.“

Zwei Jahre ohne Projekt

Corona und auch der Eichenprozessionsspinner hatten den Waldwochen in den vergangenen beiden Jahren einen Riegel vorgeschoben. Umso mehr freuen sich die Erzieherinnen, dass das besondere Projekt nun wieder möglich ist. Die erste Gruppe war vor zwei Wochen an der Reihe, die zweite ist nun dran. Und hofft, dass sie vom für Donnerstag und Freitag vorhergesagten Regen verschont bleibt. „Bei einem Gewitter bleiben wir natürlich in der Kita“, betont Kersting.

Das Frühstück unter den schattigen Bäumen ist beendet, weiter geht‘s im Programm. Die einen greifen zu den Keschern, die anderen zu den Gießkannen. Im Schützen- und Bürgerwald gibt es für sie noch jede Menge zu entdecken . . .

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