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„Remi“ ist für die Kinder da

Sparkasse unterstützt Anschaffung eines neues RVA-Vereinsponys

Albersloh

Der Albersloher Reit- und Fahrverein darf sich über ein neues Vereinspony freuen, das interessierten Kindern und Jugendlichen den Einstieg in den Reitsport schmackhaft machen soll. Eine Investition in die Jugendarbeit, die von der Sparkasse Münsterland Ost großzügig unterstützt wurde.

Von Christiane Husmann

Über das neue Vereinspony „Remi“ freuen sich Birgit Ottjes, Ulrike Schulze Zuralst, Hermann Stephan, Jonathan und Maxi Mersmann und Andrea Niebling (v.l.). Foto: Christiane Husmann

Eigentlich heißt es „Remington Steele“, wird aber von allen nur „Remi“ gerufen. Der Albersloher Reit- und Fahrverein darf sich über ein neues Vereinspony freuen, das interessierten Kindern und Jugendlichen den Einstieg in den Reitsport schmackhaft machen soll. Eine Investition in die Jugendarbeit, die von der Sparkasse Münsterland Ost großzügig unterstützt wurde.

Dass Maxi und Jonathan Mersmann ganz entspannt auf „Remis“ Rücken Platz genommen haben, mag einerseits am Mumm der beiden Brüder liegen, andererseits aber auch an der Ruhe, die das Pony ausstrahlt. „Remington Steele“ ist ein sogenanntes Deutsches Reitpony – eine Zucht, die als besonders brav und kinderfreundlich gilt. „Ich wollte immer schon mal reiten“, erzählt der zehnjährige Maxi, der sich bis vor kurzem auf „Donner“, einem Pony der Familie Greshacke, ausprobieren durfte. Doch leider sei das betagte Pony „über die Regenbogenbrücke gegangen“, wie Julia Mersmann schonend den Tod des Tieres erklärt. Natürlich freue sie sich darüber, dass Maxi nun auf „Remi“, reiten könne. „Bevor man sich ein Pferd mit allem Drum und Dran anschafft, möchte man ja sicher gehen, dass die Kinder dem Sport treu bleiben“, findet sie es verantwortungsvoll genau abzuwägen, ob man sich ein eigenes Tier zulegt.

Freundlich, hübsch, brav, straßensicher

Das findet auch Birgit Ottjes richtig, die sich in Vertretung der Sparkasse Münsterland Ost auf den Weg zu „Remis“ Stall gemacht hat. „Ich finde es prima, wenn der Nachwuchs gefördert wird – dann ist das Geld gut angelegt“, sagt die Filialleiterin der Sparkasse in Sendenhorst. Im Rahmen des Projekts „Gemeinsam nachhaltig“ waren zur Mitfinanzierung des Ponys 3751 Euro geflossen. „Wir finden, dass Kinder- und Jugendarbeit nachhaltig ist“, erklärt Ulrike Schulze Zuralst die Teilnahme des Reitvereins an dem Projekt. „Kinder lernen in vielen Bereichen Verantwortung zu übernehmen“, sagt die Albersloherin, die eine Bewerbung verfasst hatte. Dass der Reitverein im Zuge des Projekts außerdem einen Blühstreifen an der Reithalle angelegt hat, dürfte schon bald unübersehbar sein.

„Remi“ hat sein neues Zuhause auf dem Hof der Familie Haves gefunden. „Im Januar war ein Stall frei geworden, den wir uns freigehalten hatten“, freut sich Hermann Stephan als Vorsitzender des Reitvereins darüber, dass alles so gut ineinandergegriffen habe. Auch der Kauf des Deutschen Reitponys, mit dem sich Andrea Niebling intensiv befasst hatte. „Freundlich, hübsch, brav, straßensicher“, seien die Attribute, die beim Auswahlverfahren entscheidend gewesen wären. Auf der Seite „Ehorses“, sei sie dann fündig geworden. „Das war Liebe auf den ersten Blick“, schwärmt Andrea Niebling für den neunjährigen Wallach mit braunem Fell und schwarzer Mähne, der beim Reitturnier am Wochenende seinen ersten Einsatz haben soll. „Übrigens wurden Sattel, Trense und Putzzeug von der Firma Waldhausen gesponsert“, möchte Ulrike Schulze Zuralst einen weiteren Sponsor nennen.

Maxi Mersmann fühlt sich auf „Remi“ wohl. Mag sein, dass das auch mit Genen zu tun hat. „Opa Kurt ist auch geritten“, sagt er nicht ohne Stolz. Natürlich weiß er, dass nach dem Vergnügen die Pflicht ruft – „Remi“ will geputzt und gestriegelt werden. Für Maxi eine klare Sache, denn schließlich hat er Verantwortung für das Tier übernommen.

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