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Jahreshauptversammlung der DJK Grün-Weiß Albersloh

Sportler bei der Stange halten

Albersloh

Dass Corona auch auf die Angebote von GW Albersloh Einfluss hatte und noch hat, ist klar. Aber klar ist auch, dass sich der Verein davon nicht kleinkriegen lassen will. Das wurde in der Mitgliederversammlung deutlich. Dort stellten auch die einzelnen Abteilungen ihre Aktivitäten vor.

-cri-

Der Vorstand von GW Albersloh mit Ralf Elkemann (v.l.), Markus Hörnemann, Ralf Stötzel, Thomas Bartelt, Hans Jörg Meyer, Helmi Niewerth, Bianca Segelken, Thomas Vahrst und Anne Neumann. Foto: Husmann

„Die Zeit ist so – aber wir schauen nach vorne“, lautete einer der Sätze, mit denen Ralf Stötzel die Mitgliederversammlung des Sportvereins eröffnete. Dass Corona auch auf die Angebote von GW Albersloh Einfluss hatte und noch hat, ist klar. Aber klar ist auch, dass sich der Verein davon nicht kleinkriegen lassen will.

Relativ überschaubar war die Beteiligung der 819 Vereinsmitglieder, die sich bei Geschermann trafen. Genau wie der Inhalt des Jahresberichts, der in „normalen“ Zeiten ob der vielen Sportangebote immer einige Zeit in Anspruch nimmt. Auch die Berichte der Abteilungen fielen umständehalber eher schmal aus. So bezeichnete Benedikt Kröger die sportlichen Aktivitäten der Tennisabteilung als „mau“. Allerdings habe man die Zeit genutzt, um nicht nur die Kunstrasen-, sondern auch die Tennisplätze mit Flutlicht auszustatten. „Danke an Ralf, der das in den Stiel gestoßen hat, und danke an Winni Rosery, der die Arbeiten koordiniert hat“, lobte Kröger seine Vereinskollegen, die sich bei der Realisierung der Lichtanlage verdient gemacht hatten. Auch aus der Fußballabteilung gab eher wenig zu berichten. Allerdings hob Sebastian Jeiler die sehr gute Zusammenarbeit mit dem SV Rinkerode in puncto Jugendarbeit hervor: „Das läuft sehr gut.“

Alternativen in der Corona-Zeit

Die Radsportabteilung hatte erfolgreich versucht, die Rennradfahrer auch in Corona-Zeiten bei der „Fahrradstange“ zu halten. „Wir haben Wochenaufgaben gestellt“, erklärte Thomas Vahrst. Es waren Touren ausgearbeitet worden, die nach wie vor auf der Internetseite zu finden sind. Mittlerweile läuft das Training wieder zu den bekannten Zeiten.

„Das Eltern-Kind-Turnen findet großen Zuspruch, läuft aber gerade leider nicht“, bedauerte Anne Neumann, dass die zuständige Trainerin aus privaten Gründen ihren Posten niederlegen musste. „Wer Lust hat, das Traineramt zu übernehmen, darf sich gerne bei mir melden“, lud Neumann ein, die in den nachfolgenden Wahlen des Vorstands nicht erneut in das Amt des Kassenwarts gewählt werden wollte. Gleichwohl in das neue Amt der dritten Beisitzerin, deren Schwerpunkte im Bereich Halle und Kurse liegen sollen. Die Kasse wird künftig Hans Jörg Meyer führen. Vorsitzender bleibt Ralf Stötzel. Auch Geschäftsführerin Helmi Niewerth wurde wiedergewählt. Genau wie Bianca Segelken als erste Beisitzerin.

Gabriele Stötzel

Als Kinder- und Jugendschutzbeauftragte meldete sich Gabriele Stötzel zu Wort, die ihren Aufgabenbereich darlegte: „Wichtig ist, dass wir nicht nur unsere Sportlerinnen und Sportler schützen, sondern auch unsere Übungsleiterinnen und Übungsleiter.“ So gelte es, nicht nur vor Übergriffen, sondern auch vor Diffamierungen zu bewahren. „Ich plane, durch die Abteilungen zu gehen, um zu sensibilisieren“, stellte sie in Aussicht und freute sich: „Hier kann unbeschwert Sport getrieben werden – und das soll auch so bleiben.“

Menschen einander näher bringen

Nachdem die langjährigen Mitglieder für ihre Treue zum Verein geehrt worden waren, Andrea Hörnemann viel Lob für die Gestaltung des Vereinsheftes erhalten und der Vorsitzende sich bei allen Sponsoren und der Stadt Sendenhorst für die Unterstützung bedankt hatte, gab Ralf Stötzel ein kurzes Statement zur Situation ab. „Wir möchten, dass jedes Kind, jeder Jugendliche und Erwachsene seinen Sport bei uns finden kann.“ Besonders in dieser Zeit sei es wichtig, dass der Verein die Menschen einander näher bringe. „Weg vom Homeoffice, weg von WhatsApp und Co. – nicht nur das gemeinsame Sporttreiben, sondern auch das gesellige Danach ist für uns Menschen wichtig“, befand der Vorsitzende. „Unsere Kinder sollen ein Gefühl für die Gemeinsamkeit behalten oder bekommen – Sport soll verbinden, unabhängig von Religion, Hautfarbe und Vermögen.“

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