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Ehemalige erfahren Pläne für die Zukunft

St.-Josef-Stift sieht Bedarf für Wachstum

Sendenhorst

Das St.-Josef-Stift will weiter wachsen. Das machten die Verantwortlichen beim Ehemaligen-Treffen deutlich.

Viele ehemaligen Mitarbeitende aus dem St.-Josef-Stift nutzten die Gelegenheit, sich wieder zusehen und sich über die Entwicklung im Stift zu informieren. Foto: St.-Josef-Stift

„Einmal St.-Josef-Stift, immer St.-Josef-Stift“ heißt es in einem Bericht der Einrichtung zum jüngsten Treffen der Ehemaligen. Die gute Verbundenheit vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit „ihrem“ Stift sei bei der Veranstaltung „mit Händen greifbar“ gewesen. „Sofort summte es wie im Bienenstock, als sich das Spithöver-Forum füllte. Die Mischung macht’s: Vertraute Menschen wieder zu sehen und gleichzeitig sehr viel Neues vom St.-Josef-Stift und seinen Einrichtungen zu erfahren, dazu lud das Direktorium um Geschäftsführer Dr. Ansgar Klemann ein“, berichten die Veranstalter.

Aus erster Hand informierte Klemann über die medizinische und bauliche Zielplanung 2030, deren größte und sichtbarste Bausteine die Erweiterung des Reha-Zentrums im Park und der OP-Kapazitäten an der Pennigstiege seien.

Bedarf ist da

„Warum wachsen wir?“, ergriff Kuratoriumsvorsitzender und ehemaliger Geschäftsführer Werner Strotmeier das Wort. Diese Frage begegne ihm öfter in Sendenhorst. Die Antwort: „Weil es den Bedarf gibt.“ Die Bezirksregierung habe dies bestätigt, indem sie die Bettenzahl des St.-Josef-Stifts um 30 auf 359 erhöht habe. Der Engpass liege im OP-Bereich. Strotmeier: „Die Ausweitung der OP-Kapazitäten ist wichtig für unsere Existenz.“ Dazu gebe es keine Alternative in Anbetracht weiter sinkender Verweildauern der Patienten. Letztlich ginge es auch um den Erhalt sicherer Arbeitsplätze.

Arbeitsplätze sichern

Mit Niklas Wiechert stellte sich der neue Pflegedirektor des St.-Josef-Stifts vor. Er gab einen Überblick über Aktivitäten, um Mitarbeiter zu binden und neue zu finden. Dazu zählten Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements für die physische und psychische Gesunderhaltung, aber auch spirituelle Angebote für die seelische Gesundheit. Hier habe sich eine Arbeitsgruppe auf den Weg gemacht, um das Vakuum nach dem Weggang der Ordensschwestern mit neuem Leben und neuen Veranstaltungsformaten zu füllen. Einen starken Schwerpunkt setze das Stift bei der Ausbildung. Aktuell befinden sich 99 junge Menschen in der Ausbildung in insgesamt neun verschiedenen Lehrberufen.

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