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Archäologen entdecken in Sendenhorst Brunnen und eine alte Glaswerkstatt

Stadtkern wird zur Fundgrube

Sendenhorst

Für Archäologen ist das, was sich unter der heutigen Bebauung in der Sendenhorster Innenstadt befindet, eine wahre Fundgrube. Bei den jüngsten Grabungen in einem „vermuteten Bodendenkmal“ wurden unter anderem die Relikte einer Glaswerkstatt aus dem 16. bis 18. Jahrhundert gefunden.

Im Sommer waren Archäologen mit Ausgrabungen am Südgraben beschäftigt. Dort haben sie unter anderem mehrere Brunnen aus dem Spätmittelalter freigelegt. Das runde Foto zeigt eine handbemalte Glasscherbe, gefunden an der Südstraße. Foto: Josef Thesing

Wenn vor einem Bauvorhaben Archäologen anrücken, um im Boden nach Zeugnissen aus der Vergangenheit zu buddeln, dann tun sie das nicht immer zur Freude von Bauherren oder Investoren. Das ist in jüngster Zeit auch in Sendenhorst deutlich geworden. Doch die „Archäologie für Westfalen“ des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) habe die Stadt nicht besonders „auf dem Kieker“, wie man es umgangssprachlich ausdrücken mag.

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