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Pumptrack kommt frühestens 2023

Standort auf dem Prüfstand

Sendenhorst

Der Bau eines Pumptracks bleibt weiter auf der Agenda von Politik und Verwaltung. Doch bei den Haushaltsberatungen am Donnerstagabend im Haupt- und Finanzausschuss wurde beschlossen, dass eine solche Anlage nicht im kommenden Jahr verwirklicht wird.

Von Josef Thesing

Bisher wurde der Spielplatz am Ende der Kantstraße für eine Pumptrack-Anlage favorisiert. Die Standortfrage ist aber noch nicht beantwortet. Foto: Josef Thesing

In Stein gemeißelt ist zudem nicht, dass die Sport- und Freizeitstätte auf dem bisher favorisierten Standort, dem Spielplatz „Platten Bree“ am Ende der Kantstraße, umgesetzt wird. Wie berichtet, wehren sich Anwohner gegen die Anlage an dieser Stelle – zum einen wegen der nicht vorhandenen Parkplätze, zum anderen wegen der befürchteten Lärmentwicklung.

Beschlossen ist bislang, dass ein Pumptrack nur dann gebaut wird, wenn es hierfür eine Landesförderung gibt. Im kommenden Jahr stehen lediglich Mittel für Planungskosten zur Verfügung, für 2023 wurde eine Verpflichtungsermächtigung vereinbart. Josef Lammerding (FDP) riet gar dazu, die Anlage ganz aus dem Etat herauszunehmen, weil der städtische Haushalt „auf Kante genäht“ sei. In die Planung sollen auch die erneute Untersuchung von geeigneten Standorten sowie die Bürgerbeteiligung einfließen. Das war im Ausschuss allgemeiner Konsens. „Man muss da auch hin- und wieder wegkommen können“, erklärte Max Linnemann-Bonse (FDP). Das bedeute, dass es eine gute und stressfreie Verkehrsanbindung geben müsse.

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