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Bürger- und Schützenwald wächst weiter

Übergabe der Spenderkarten verschoben

Sendenhorst

Der Allgemeine Schützenverein St. Martinus Sendenhorst muss nun doch die diesjährige Baumpflanzaktion mit der Übergabe der Spenderkarten coronabedingt absagen. Die 85 gespendeten Bäume wurden daher bereits gepflanzt und können von den Spendenden besucht werden.

85 Bäume haben die Sendenhorster Schützen schon gepflanzt. Jetzt gibt es aber noch viel zu tun, denn Foto: Martinus-Schützen

Die Hoffnung bestand bis zum Schluss. Doch nun muss der Allgemeine Schützenverein St. Martinus Sendenhorst die diesjährige Baumpflanzaktion coronabedingt doch absagen. Die 85 gespendeten Bäume wurden daher bereits gepflanzt und können von den Spendenden besucht werden. Ob das Winterfest im Januar 2022 stattfinden kann, ist ebenfalls weiterhin unklar, teilt der Verein mit.

„Wir hatten uns wirklich gefreut, endlich wieder zur Baumpflanzaktion am 11. Dezember einladen zu können“, so Uwe Landau, Vorsitzender des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus. „Doch coronabedingt wollen wir derzeit nicht einmal zu einer Veranstaltung im Freien einladen. Da geht die Sicherheit vor.“

Seit 1991 findet regelmäßig die Baumpflanzaktion im Schützen- und Bürgerwald statt, der 1989 eingeweiht wurde. Jedes Jahr werden rund 30 Bäume gepflanzt, mittlerweile stehen im Schützen- und Bürgerwald mehr als 1400 Bäume. Üblicherweise werden sie etwa ein bis zwei Wochen vor der offiziellen Baumpflanzaktion von engagierten Schützen um Baumwart Werner Entrup eingepflanzt. Baumspendende können Wünsche bezüglich der Baumart äußern, und so fand in diesem Jahr neben Obstbäumen, Eichen und Linden auch ein Mammutbaum seinen Platz im Schützen- und Bürgerwald.

„Gepflanzt sind die 85 Bäume, nur die offizielle Baumpflanzaktion mit der Übergabe der Spenderkarten muss verschoben werden“, erklärt der Vorsitzende. Die Baumspendenden können jetzt schon ihre Bäume besuchen, bis Weihnachten sollen auch die Spenderkarten mit Baumnummer, Standort und weiteren Infos verschickt werden. „Wir planen die Veranstaltung nun für das kommende Frühjahr und hoffen, uns dann persönlich bei den Spendenden bedanken zu können.“ Bis Weihnachten wartet auf die Schützen um Werner Entrup also noch viel Arbeit, denn die Bäume müssen unter anderem noch gesichert und kartographiert werden. „Es ist wirklich toll, was dort im Wald das ganze Jahr über geleistet wird. Dafür danke ich den Schützenbrüdern recht herzlich“, freut sich Landau über das Engagement.

In diesem Jahr wurden die Bäume im neuen Bereich des Schützen- und Bürgerwaldes gepflanzt, in dem zuvor die Stadt Sendenhorst noch eine Wasserpumpe installiert hatte. Der Schützen- und Bürgerwald umfasst mittlerweile 17 Hektar, was rund 24 Fußballfeldern entspricht.

Die nächste Veranstaltung des Allgemeinen Schützenvereins St. Martinus Sendenhorst wäre das Winterfest am 22. Januar. Die Planungen liefen noch, doch auch für diese Veranstaltung sehe er wenig Hoffnung, berichtet Landau bedauernd, dass auch da eine Absage drohe.

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