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Angriff auf die Ukraine

VEKA schließt Werk nahe Kiew

Sendenhorst/Kiew

120 Frauen und Männer arbeiten normalerweise in dem Werk nahe Kiew für das Sendenhorster Unternehmen VEKA: Sie kümmern sich nach dem Angriff der Russen auf ihr Land jetzt ausschließlich um ihre Familien und ihre Sicherheit.

Von Bettina Laerbusch

Das Werk des weltweit agierenden Unternehmens VEKA nahe Kiew ist nach dem Beginn des Angriffs der Russen in der Nacht zu Donnerstag auf die Ukraine geschlossen. Foto: VEKA

Das Sendenhorster Unternehmen VEKA hat sein Werk in­­ der Nähe von Kiew, in der Ortschaft Kalynivka, nach dem Angriff der Russen auf die Ukraine geschlossen. „Wir haben allen gesagt: Kümmert euch um eure Familien, kümmert euch um eure Sicherheit“, sagte am Donnerstagnachmittag Unternehmenssprecher Jürgen Herbe.

6500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat der Produzent von Kunststoff-Profilsystemen für die Herstellung von Fenstern, Türen und Rollläden weltweit. Der Jahresumsatz lag laut Herbe 2021 bei 1,5 Milliarden Euro. In dem Werk nahe Kiew arbeiten um die 120 Menschen. Wie es jetzt weitergeht? „Wir schauen von Tag zu Tag.“

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