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Vor dem Fest wird geimpft

Bürgermeisterin erläutert Maßnahmen zum Corona-Schutz

Sendenhorst/Albersloh

Auch in Sendenhorst steigen die Corona-Zahlen derzeit schnell und stetig an. Die Stadt hat deshalb einige Maßnahmen zum Schutz der Bürger auf den Weg gebracht. Dazu gehört auch eine Impfaktion an drei Tagen im Dezember.

Von Josef Thesing

Bürgermeisterin Katrin Reuscher ist besorgt wegen der jetzt auch in Sendenhorst rasant steigenden Zahler der Menschen, die sich mit Corona infiziert haben. Foto: Foto: Josef Thesing

Innerhalb einer Woche ist die Zahl der mit Corona infizierten Menschen um 22 auf 33 angestiegen, nachdem sie vorher vergleichsweise gering war. „Die vierte Welle ist nun leider auch in Sendenhorst angekommen“, sagt Bürgermeisterin Katrin Reuscher am Freitagvormittag im Gespräch mit der Redaktion. „Das ist besorgniserregend“, fügt sie an.

Nun gelte es für die Stadt und deren Bürger zu sehen, „wie wir da so gut wie möglich durchkommen“, so die Bürgermeisterin, die gemeinsam mit ihrem Team verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht hat. „Die wieder aktivierten Teststellen werden zum Glück gut angenommen“, sagt Katrin Reuscher.

An drei Tagen wird geimpft

Die Stadt will zudem das Impfen voranbringen. Dazu wird an drei Tagen im Dezember in der ehemaligen Sparkassenfiliale in Albersloh ganztägig ein Impfzentrum eingerichtet, in dem Ärzte aus Sendenhorst und mit Bezug zur Stadt alle interessierten Bürger impfen werden. Die genauen Termine werden dann veröffentlicht, wenn die technischen Voraussetzungen für das Anmeldeverfahren geschaffen sind, erklärt Reuscher. Der Aufwand, sagt die Bürgermeisterin, sei durchaus beträchtlich, zum Beispiel in Bezug auf die Bestellung von ausreichend Impfstoff. „Das ist eine tolle Kooperation mit den Ärzten“, lobt Reuscher die Zusammenarbeit. „Impfen vor dem Fest“ sei die gemeinsame Devise.

An Montag nur mit Termin ins Rathaus

Um die Mitarbeiter und die Besucher im Rathaus zu schützen, gibt es Gesprächstermine nach diesem Wochenende nur noch nach vorheriger Vereinbarung – auch weil wieder Mitarbeiter im Homeoffice sind und das Besucheraufkommen gesteuert werden soll.

Für alle Veranstaltungen in städtischen Gebäuden – inklusive für das Schwimmen im Hallenbad – gilt 2G. „Wir empfehlen aber, freiwillig auf 2G plus zu setzen“, rät die Bürgermeisterin, die den Veranstaltern aber bisher auch „ein verantwortungsvolles Verhalten“ attestiert. 2G-plus bedeutet geimpft, genesen und mit einem tagesaktuellen Test ausgestattet. Gleichwohl bittet die Bürgermeisterin alle, die etwas planen, zu überlegen, „ob das jetzt sein muss“.

3G für die Politik

Für die noch anstehenden Sitzungen des Rates und dessen Ausschüsse gelte weiter 3G – und Maskenpflicht.

Alle Hände voll zu tun hätten wieder die Teams des Ordnungsamtes und des Bürgerservice. „Wir brauchen diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dringend“, so die Chefin. Das Ordnungsamt, das für vieles wie auch für die Umsetzung und Kontrolle der Quarantäne-Bestimmungen zuständig ist, habe in diesen Zeiten eine ganz besondere Verantwortung.

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