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Bücherei zu Besuch bei der Feuerwehr

Vorlesen ist nicht aus der Mode

Sassenberg

Die zweite Ausgabe von „Lesen an besonderen Orten“ führt die Ferienspielkinder unter Obhut der Sassenberger Bücherei zur Feuerwehr. Es zeigte sich: Das Vorlesen braucht die Konkurrenz spannender Feuerwehrgerätschaften nicht zu fürchten.

Ulrike von Brevern

Vorleser Jürgen Nettelnstroht hatte die volle Aufmerksamkeit seiner jungen Zuhörer.

Selbst Sassenbergs Büchereileiterin Hiltraut Bergmann war überrascht, allerdings sehr positiv: „Es gibt sie noch, die Kinder, die sich vom Vorlesen faszinieren lassen!“, fasst sie die zweite Runde von „Lesen an besonderen Orten“ im Rahmen der Ferienspieltage, zusammen. Hatte die Bücherei die etwas älteren Kinder beim ersten Mal mit ins Klärwerk genommen, ging es nun für 13 Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren zur Feuerwehr. Hiltraut Bergmann machte die jungen Gäste mit Hilfe des Bilderbuchs „Finn der Feuerwehrelch“ mit den Herausforderungen vertraut, denen die Blauröcke gegenüberstehen. Anschließend öffneten Zugführer Patrick Hillebrand sowie die Gruppenführer Carsten Lüffe und Daniel Röttger von der Freiwilligen Feuerwehr Sassenberg bereitwillig die Türen zur angrenzenden Fahrzeughalle. Die Kinder durften die Fahrzeuge erkunden und fragen, was das Zeug hielt.

Auch bei den Kameraden von der Feuerwehr kam die gemeinsame Aktion gut an (v.l.): Carsten Lüffe, Zugführer Patrick Hillebrand und Daniel Röttger. Foto: privat

Zum Abschluss war dann noch einmal Jürgen Nettelnstroht als Vorleser dran mit der Geschichte von „Fips Feuerwehr“, einem kleinen Feuerwehrauto, das sich bewähren muss. Regelmäßig heißt es darin: „Es hätte auch schlimmer kommen können!“ „Schon beim zweiten Mal haben die Kinder das im Chor mitgesprochen. Da war keiner, der abgelenkt war oder gezappelt hätte“, erinnert sich Bergmann. „Wir sind froh, dass wir das den Kindern anbieten konnten.“

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