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Jury und Publikum des A-cappella-Festivals küren die Sieger

„VPS KeK“ und „Vocoder“ gewinnen

Sendenhorst

Es war ein gelungenes musikalisches Wochenende mit am Ende verdienten Siegern: Der erste Preis des diesjährigen „Vocal-Champs-Contests“ ging an die Gruppe „VPS KeK“ aus den Niederlanden. Den Publikumspreis errang der Gruppe „Vocoder“ aus Hamburg.

Von Angelika Knöpker

Für die Jury war es keine leichte Entscheidung, am Ende aber kürte sie die Gruppe „VPS KeK“ aus den Niederlanden zum Sieger des A-cappella-Festivals. Foto: Angelika Knöpker

Spannung bis zum Schluss: Als das dreitägige A-cappella-Festival am Sonntagnachmittag zu Ende ging, musste sich das Publikum gedulden. Eineinhalb Stunden beriet die Jury und hatte keine leichte Aufgabe, aus den 13 Gruppen die beste auszuwählen.

Bevor Rudi Marhold als Sprecher der Jury den Sieger verkündete, bedankte sich Matthias Greifenberg als Veranstalter herzlich bei allen beteiligten Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und verlas eine dreiseitige Liste mit den Namen. „Es war ein hohes Niveau auf einem Level“, machte Musiker Marhold deutlich, wie schwer die Entscheidung gewesen sei.

Den ersten Preis – 1000 Euro und weitere Auftritte – erhielt die Gruppe „VPS KeK“ aus den Niederlanden. Sie besteht seit zehn Jahren und singt in der heutigen Besetzung mit Gerrit Hiddink, Martin Schoenmaker, Mark Vermeeren und Joep Hopstaken. Den zweiten Platz erreichte die Gruppe „The Razzzones“ aus Berlin, den dritten Platz, ebenfalls aus Berlin, „The Knorke“.

Die Zugabe der Siegerband machte deutlich, dass sie den ersten Platz verdient hat. Mit Simon Garfunkels Song „Bridge Over Troubled Water“ begeisterte sie das Publikum, das bis zuletzt ausgeharrt hatte.

Den Publikumspreis überreichte der stellvertretende Bürgermeister Uli Altewische der Gruppe „Vocoder“ aus Hamburg. Die sechsköpfige Formation hat sich 2016 aus Schulmusikstudierenden der Hochschule für Musik und Theater gegründet. Auch sie erhielt eine Geldprämie in Höhe von 1000 Euro und die Gelegenheit für weitere Auftritte. Mit „You Raise Me Up“ von Josh Groban hatten die Sängerinnen und Sänger im Rahmen ihres Auftritts für nicht enden wollenden Beifall gesorgt.

Nach dem spontanen Programm am Samstag bei der „Open Stage“ hatten einige Künstler auch am Sonntag die Wartezeit bis zur Siegerehrung mit ihren Auftritten verkürzt und das Publikum begeistert, so zum Beispiel die Gruppe „QuintEssenz“, die mit „Kuschelliebe“ im bayrischen Dialekt dem Musikantenstadl Konkurrenz machte. Ani-Malin von der Band „The Knorke“ aus Berlin zeigte mit ihrem Soloprogramm an der Gitarre ihr Können. Eigentexte und eine einfühlsame musikalische Interpretation machten ihren Auftritt zu etwas ganz Besonderem. Nicht weniger stark war „Myon“ aus Paris. Sie hat ein Solo-Projekt entwickelt, bei dem sie ihr Publikum mit ihrer Elektropop-Ästhetik begeistert.

Die Gruppe „VPS KeK“, die Sieger des Festivals „Vocal Champs“, kannten die Entscheidung der Jury noch nicht, als sie auf der „Open Stage“ einige Lieder zum Besten gaben. Als besonderen Gast hatten sie Musiker Rudi Marhold mit seinem Schlagzeug eingeladen, der – ohne mit ihnen geprobt zu haben – Erstaunliches leistete. Der Song „I’m The One“ war Programm.

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