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AuCom erweitert Produktionsfläche und Personalstamm in Sendenhorst

Wachstum an der Borsigstraße

Sendenhorst

AuCom, Spezialanlagen-Hersteller für Sanftanlasser, setzt an der Borsigstraße weiter auf Wachstum. Die Betriebsfläche wird vergrößert, und mehr Personal wird im kommenden Jahr auch gebraucht, erklärt Geschäftsführer Thomas Zirk. 

Von Josef Thesing

Bereits jetzt baut AuCom in Sendenhorst pro Jahr mehr als 400 Schaltanlagen zusammen. Geplant waren um die 50. Deshalb wird die Produktion erweitert und automatisiert sowie die Belegschaft vergrößert. Foto: AuCom

Der „Laden“ läuft, und deshalb will der Schaltanlagen-Bauer AuCom an der Borsigstraße 6 sowohl seine Produktionsfläche als auch den Personalstamm erhöhen. Das Unternehmen ist Spezialist für elektronische Antriebstechnik. Der Standort soll um 4500 Quadratmeter vergrößert werden. „Hierfür übernimmt AuCom die ans Gelände angrenzende Halle der Bücker Bau GmbH“, so Geschäftsführer Thomas Zirk.

Bereits im vergangenen Jahr habe das Unternehmen seine Produktionskapazitäten erweitert. „Damit wir pro Jahr die 50 Schaltanlagen bauen können“, sei seinerzeit das Ziel gewesen. „Aber bereits jetzt sind es mehr als 400“, so Thomas Zirk.

Weitere Aufgaben für den Betrieb

Ab Januar 2022 firmiere der Sanftanlasser-Spezialist unter „AuCom Global Solutions“ und beziehe an der Borsigstraße weitere Büroräume. Denn der Vertrieb widme sich weiteren Aufgaben. Bisher seien die Sendenhorster für den Verkauf in Europa, im Mittleren Osten und in Asien zuständig gewesen. Ab Januar übernehme er mit seinem Team den globalen Vertrieb für die Produkte im Mittelspannungsbereich sowie für die Sparte „Package Solutions“, so der Geschäftsführer.

Aufgrund der neuen Vertriebsaufgaben und der erweiterten Produktionskapazitäten sucht AuCom nach personeller Verstärkung. „Wir benötigen mindestens zehn neue Mitarbeiter“, sagt Zirk. Bislang zähle AuCom 45 Beschäftigte. Besonders stolz sei man darauf, dass ab 2022 auch zwei Elektroniker ausgebildet werden.

22,5 Millionen Euro Umsatz werden angepeilt

AuCom setze auf Wachstum. Im laufenden Jahr setze das Unternehmen 15 Millionen Euro um. Für 2022 würden 22,5 Millionen Euro angepeilt. „85 Prozent dieser Umsätze stehen bereits in unseren Auftragsbüchern“, berichtet Zirk. Zudem werde ein siebenstelliger Eurobetrag in die Automatisierung der Produktion am Standort Sendenhorst investiert. Auch dieses Unternehmen spüre die Auswirkungen der Coronapandemie, bezogen auf steigende Liefer- und Materialkosten. „Aber wir können uns auf ein exzellentes Partnernetzwerk verlassen, mit dem wir unseren Kunden Termintreue und höchste Produktqualität zu fairen Preisen gewährleisten“, meint Zirk. Als moderner Arbeitgeber schaue man in eine Zukunft, die weiteres Wachstum verspreche.

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