Ortstermin zum Thema Wegrain-Mahd mit Fachleuten des Nabu

Weniger ist manchmal mehr

Sendenhorst

In jedem Sommer ärgert sich Dr. Karl-Ernst Grau darüber, dass unzählige Quadratmeter mit Gras- und Krautbewuchs durch die Mahd vernichtet werden. Nun trafen sich Vertreter von Stadt, Biologischer Station und Naturfördergesellschaft zu einem Ortstermin.

Annette Metz

Dr. Karl-Ernst Grau, Dr. Johannes Hofmeister, Dr. Berit Philipp, Annette Watermann-Krass, Dr. Thomas Hövelmann und Edith Harig (v.l.) sprachen über die biologisch sinnvolle Art, Weg- und Feldraine zu pflegen. An dieser Stelle beispielsweise, so erklärt Diplom-Biologe Hövelmann, sei der Streifen viel zu breit gemäht worden. Foto: Annette Metz

Es ist ein Thema, das ihm unter den Nägeln brennt. In jedem Sommer ärgert sich Dr. Karl-Ernst Grau darüber, dass unzählige Quadratmeter mit Gras- und Krautbewuchs, also natürlicher Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten, unnötig durch die Mahd vernichtet werden. „Und dann müssen wir uns daran machen, Blühflächen an anderen Stellen anzulegen, um diese Lebensräume wieder herzustellen“, findet Dr. Grau. Mit der Auskunft, dass diese Mahd zur Verkehrssicherung notwendig sei, will sich der pensionierte Tierarzt nicht zufrieden geben. Daher lud er Vertreter der Stadt und der Naturfördergesellschaft zu einem Fachgespräch mit Vertretern der Biologischen Station des Kreises Warendorf ein.

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