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Heinz Wenker berichtet über seine Aufgaben als Mitglied des Bürgerrates

Wer nicht fragt, bleibt dumm

Albersloh

Mit der Übergabe eines Ergebnispapiers im Ministerium für Bildung und Forschung in Berlin endete das Wissenschaftsjahr 2022 zum Thema „Meine Frage für die Wissenschaft“. Wie berichtet, war der Albersloher Heinz Wenker als Mitglied des Bürgerrates Teil der Gremien, die die über das Jahr aus der Bevölkerung eingeholten Fragen gesichtet haben.

Von Christiane Husmann

Heinz Wenker (v.l.), Markus Weißkopf (Geschäftsführer Wissenschaft im Dialog) und Dr. Anne Overbeck (Bundesministerium für Bildung und Forschung) bei der Übergabe eines Ergebnispapiers. Foto: privat

Mit der feierlichen Übergabe eines Ergebnispapiers im Ministerium für Bildung und Forschung in Berlin endete das Wissenschaftsjahr 2022 zum Thema „Meine Frage für die Wissenschaft“. Wie berichtet, war Heinz Wenker aus Albersloh als Mitglied des Bürgerrates Teil der Gremien, die die über das Jahr aus der Bevölkerung eingeholten Fragen sichteten und evaluierten.

„Mehr als 14 000 Fragen an die Wissenschaft wurden über die verschiedenen Kanäle gesammelt und mussten in Kontexte, sogenannte Zukunftsräume, eingepflegt und gewichtet werden“, fasst Heinz Wenker die Ausgangslage zusammen. Das bedeutete übers Jahr in vielen Online- und Präsenstreffen in Berlin eine Menge Abstimmungsbedarf zwischen den Beteiligten aus allen Hierarchien des Wissenschaftsbetriebes, des Ministeriums und den Mitgliedern des Bürgerrates, der auf Augenhöhe in den Prozess eingebunden war.

Arbeitsreiches Prozess

„Mitherausgeber dieses Ergebnispapiers zu sein, ist eine schöne Belohnung eines höchst arbeitsamen wie anregenden Prozesses“, so Heinz Wenker, der im Zukunftsraum „Bildung und Arbeit der Zukunft“ seinen Schwerpunkt in der Mitarbeit hatte. „Was ist Arbeit, und was ist keine Arbeit?“, sei dabei seine Lieblingsfrage gewesen. „Die Klärung der Tiefe des Arbeitsbegriffes – oder besser gesagt der Untiefe des Begriffes der Arbeit – könnte unser zukünftiges Wirtschaften entscheidend beeinflussen“, so Wenker.

Das Ausgangsthema des ersten der neun Zukunftsräume, „Wege zu einem gerechten Miteinander“, begleitete als quasi übergeordnetes Ziel den gesamten Verlauf des Wissenschaftsjahres. Auch die mitlaufenden und neu entstandenen Krisen des Jahres 2022 wie Pandemie, Klimakatastrophe und Krieg beeinflussten Schwerpunkte der Fragestellungen deutlich. Zudem sollen die Ergebnisse des „IdeenLaufs“ Impulse für die Weiterentwicklung der Forschungs- und Innovationsstrategie der Bundesregierung liefern und so der Wissenschaft Orientierung und Impulse geben.

Ziel der gleichberechtigten Beteiligung des Bürgerrates war das gegenseitige Verständnis von Bürgern und Bürgerinnen und Forschung zu fördern, Transparenz zu schaffen und das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken.

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