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Wertschöpfung in der Region

Annette Watermann-Krass über notwendigen Wandel in der Landwirtschaft

Sendenhorst/Drensteinfurt

Die Landwirtschaft muss mehr auf regionale Wertschöpfung setzen, sagt Annette Watermann-Krass. Die SPD-Landtagsabgeordnete hat ein Heft herausgebracht, in dem sie Beispiele für einen gelungenen Wandel vorstellt.

Von Josef Thesing

In einem Büchlein hat Annette Watermann-Krass alternative Geschäftsmodelle für die Landwirtschaft zusammengetragen, die beispielhaft für einen gelungenen Wandel stehen sollen. Foto: Benedikt Brüggenthies

Annette Watermann-Krass kennt sich aus in der Landwirtschaft. Im Jahr 1957 wurde sie als dritte Tochter einer Bauernfamilie geboren. Sie wuchs in einer Großfamilie auf dem elterlichen Hof am Stadtrand von Sendenhorst auf. Es gab im Wesentlichen alles, was die Familie brauchte: einen großen Gemüsegarten, Schweine, Kühe und Hühner. Die Struktur der bäuerlichen Betriebe im Münsterland war damals anders, als diese sich in den Jahrzehnten danach entwickelte, erzählt sie. Deutlich vielfältiger, und „was man nahm, musste man auch wieder geben“, damit es einen steten Ausgleich gab. „Ein respektvoller Umgang mit unseren Ressourcen wurde für mich schnell selbstverständlich.“

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