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Arbeitgeber setzt sich für unbefristeten Verbleib seiner Mitarbeiter aus Guinea ein

„Wir wollen sie unbedingt halten“

Albersloh/Münster

Mamadou Billo Sow und Mohamed Camara werden nicht nur vom Chef, sondern auch von den Kollegen sehr geschätzt. Nun müssen sie in ihr Geburtsland Guinea fliegen, um sich Pässe zu besorgen – mit der Angst, vielleicht nicht wieder zurückkommen zu können.

Christiane Husmann

Gerne arbeiten die Fachlageristen Mamadou Billo Sow (l.) und Mohamed Camara bei der Firma Weicon, die alles daran setzt, ihre Mitarbeiter auch in Zukunft halten zu können. Foto: Weicon

Sie werden nicht nur vom Chef, sondern auch von den Kollegen sehr geschätzt – Mohamed Camara und Mamadou Billo Sow. Die jungen Männer waren vor mehreren Jahren als Jugendliche aus Guinea geflüchtet. Ihr Ziel: Ein Leben in Sicherheit. In Deutschland gelandet, fühlen sie sich inzwischen heimisch, arbeiten als Gesellen bei einer namhaften Firma und haben in ihren Wohnorten gute Freude gefunden. Nun aber wächst die Angst in ihnen, all das wieder zu verlieren. Am 8. Januar müssen sie in ihr Geburtsland fliegen, um sich Pässe zu besorgen. „Ich habe Angst, dass wir nicht mehr zurückkommen können“, formuliert Mohamed Camara seine Bedenken, die viele seiner Kollegen und Freunde teilen.

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