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„Tag des offenen Denkmals“

Zuletzt nur noch stinkende Kloake

Sendenhorst

Bevor der Stadtgraben verfüllt wurde, war er nur noch eine stinkende Kloake, in der die Sendenhorster ihren Müll warfen. Das und einige mehr wurde am „Tag des offenen Denkmals“ erzählt, an dem die Promenade im Mittelpunkt stand.

Von Josef Thesing

Dr. Andreas Wunschel und Karin Schneiderreit (l.) stellten die Geschichte der heutigen Promenade und die Funde vor. Foto: Josef Thesing

Es muss fürchterlich gestunken haben im Umfeld von Wällen und Graben, vor allem im Sommer. Das lag aber weniger am Wetter, sondern in erster Linie an den Sendenhorstern selbst. „Die Gräfte schluckte alles“, zitierte Karin Schneidereit von der Unteren Denkmalbehörde am Sonntagmittag aus einem Beitrag, den der Sendenhorster Wilhelm Kleinhans in Jahr 1914 verfasst hat. Was soviel bedeutet hat, dass die Bürger der Stadt den Wassergraben zwischen den beiden Wällen der Stadtbefestigung als Müllkippe nutzten, vor allem für, wie man heute sagt, Biomüll.

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