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Viel Lob im Fachausschuss

102 590 Euro für die Schulsozialarbeit

Telgte

Die Stadt Telgte unterstützt die Schulsozialarbeit an den Telgter Schulen 2023 mit 102 590 Euro aus dem städtischen Haushalt. In der Sitzung des Schulausschusses wurde die Arbeit der Sozialpädagoginnen und Pädagogen vorgestellt.

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Standen im Ausschuss Rede und Antwort (v.l.): Lea Debusmann, Juliane Wagner van der Straten und Irmgard Bader Foto: Stefan Flockert

Die Schulsozialarbeit an den Telgter Schulen ist merklich ausgebaut worden. In der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses wurden die Aufgaben, die Stundenumfänge und die Finanzierung vorgestellt.

Von allen Seiten gab es Lob für die Arbeit der Sozialpädagoginnen und -pädagogen. „Schulsozialarbeit ist elementarer Bestandteil von Schule geworden“, betonte Dietmar Große Vogelsang (CDU). „Wir sind dankbar, dass sie diese Arbeit machen. Sie ist unverzichtbar“, sagte Bürgermeister Wolfgang Pieper.

Irmgard Bader war zunächst als Mitarbeiterin der Stadt mit 19,5 Stunden für die Schulsozialarbeit an den weiterführenden Schulen eingestellt worden. Zudem war sie im Rahmen des Programms Bildung und Teilhabe mit fünf Stunden am Schulzentrum tätig. Inzwischen konzentriert sie ihre Arbeit auf die Sekundarschule, an der mit Juliane Wagner van der Straten und Ursula Blum-Willich zudem zwei Schulsozialpädagoginnen arbeiten. Beide sind Landesbedienstete. Das Team wird seit dem 1. November 2021 durch die Schulsozialpädagogin Sarah Sonius-Jentsch mit 19,25 Wochenstunden als Förderkraft im Rahmen von „Aufholen nach Corona“ über das Amt für Jugend und Bildung des Kreises Warendorf unterstützt. Ihr Vertrag läuft bis zum Jahresende, Verhandlungen über eine Verlängerung laufen.

Am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium ist zum 17. Januar 2022 im Rahmen des Landesprogramms „Ankommen und Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ eine Fachkraft Schulsozialarbeit bewilligt worden. Diese Stelle wird von Lea Debusmann besetzt. Ihr Vertrag läuft mit Beginn der Weihnachtsferien aus. Um die Schulsozialarbeit kontinuierlich fortsetzen zu können, hat das Gymnasium weiteren Bedarf angemeldet. Die Stadt Telgte hat im Stellenplan 2023 eine zusätzliche halbe Stelle für die Schulsozialarbeit eingestellt und wird diese zeitnah ausschreiben. Nach dem Bewerbungsverfahren soll mit Lea Debusmann ein Anschlussvertrag ab dem 23. Dezember dieses Jahres abgeschlossen werden.

An den Grundschulen umfasste die Schulsozialarbeit zunächst drei Wochenstunde je Schule. Inzwischen wurden die Wochenstunden auf acht je Einrichtung aufgestockt. Das Personal – Christiane Osthues (Brüder-Grimm-Schule), Monika Winter (Don-Bosco-Schule), Daniel Rüter (Christophorusschule) und Karin Richter (Marienschule) – wird vom Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf gestellt, der Kooperationspartner der Stadt ist.

Nach der Richtlinie über die Förderung von Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen erhält die Stadt Telgte für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 31. Juli 2023 einen Betrag von 58 152 Euro. Es sei davon auszugehen, dass die Finanzierung des Landes über den 31. Juli 2023 fortgesetzt wird, heißt es in der Vorlage zur Sitzung. Bei gleichbleibenden Beträgen bekäme die Stadt Telgte 38 768 Euro pro Jahr. Für das Haushaltsjahr 2023 stehen dem Ausgaben von 141 358 Euro gegenüber. Die Stadt Telgte unterstützt die Schulsozialarbeit an den Telgter Schulen somit mit 102 590 Euro aus dem städtischen Haushalt. „Das ist gut investiertes Geld“, unterstrich Schulamtsleiterin Tanja Schnur. Die beiden Vollzeitstellen an der Sekundarschule an der Marienlinde werden als Landesbedienstete direkt vom Land bezahlt.

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