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Stadt und Landesgesellschaft arbeiten eng zusammen

300 Wohneinheiten geplant

Telgte

Rund 300 Wohneinheiten sollen im Neubaugebiet Telgte-Süd entstehen. Bei der Erschließung und Vermarktung arbeitet die Stadt eng mit der landeseigenen Gesellschaft NRW.Urban zusammen.

-agh-

Etliche Bäume und Gehölze, auf die Tim Jungmann von der Verwaltung hier zeigt, müssen weichen. Foto: Andreas Große Hüttmann

Das Neubaugebiet Telgte-Süd wird in Zusammenarbeit mit der landeseigenen Gesellschaft NRW.Urban realisiert. Denn als Reaktion auf den Mangel an bezahlbarem Wohnraum unterstützt das Land im Rahmen der sogenannten Kooperativen Baulandentwicklung Kommunen bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnungsbaugrundstücken.

Hierfür wurde zwischen der Stadt Telgte und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung eine Zielvereinbarung geschlossen, in der sich die Kommune verpflichtet, mindestens 30 Prozent der im Baugebiet entstehenden Geschossfläche mit Mitteln der öffentlichen Wohnraumförderung zu realisieren. Das neue Wohnquartier Telgte-Süd stellt eine Erweiterung dar und bildet zukünftig den südlichen Abschluss der Siedlungsfläche. Das Gebiet soll sich am Ende durch eine Mischung verschiedener Wohnungsbautypen auszeichnen und etwa 300 Wohneinheiten sowie die erforderliche soziale Infrastruktur umfassen.

Zwei in Nord-Süd-Richtung verlaufende Grünzüge sollen die Siedlung gliedern. Beide sind mit den Freiflächen und Regenrückhalteanlagen des bestehenden nördlichen Gebiets verbunden. Wie im benachbarten Gebiet Telgte-Südost erfolgt die Pkw-Erschließung über eine Tangentenstraße. Diese ist über einen bestehenden (Alverskirchener Straße) und einen geplanten Kreisel an der Wolbecker Straße zu erreichen. Die Tangente dient neben der Erschließungsfunktion auch als Umgehungsstraße und soll zukünftig eine Buslinie zur ÖPNV-Versorgung des Gebiets aufnehmen. Jeder einzelne Bauabschnitt wird durch eine Stichstraße zur Tangente erschlossen.

Die Grundstücksgrößen bewegen sich im Rahmen von 400 bis 500 Quadratmetern für Einfamilienhäuser sowie zwischen 200 und 500 für Reihen- und Doppelhäuser. Vereinzelt gibt es auch größere Grundstücke. Darüber hinaus sollen in allen Bauabschnitten auch dreigeschossige Mehrfamilienhäuser entstehen. Diese sollen einerseits der Nachfrage nach Mietwohnungen dienen und auch die Abschirmung vom Straßenlärm der Wolbecker Straße übernehmen.

Insgesamt können im Gebiet rund 20 Einfamilienhäuser, etwa 85 Doppel- oder Reihenhaushälften und rund 200 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern entstehen. Zur neuen Tangentenstraße soll der erforderliche Lärmschutz durch einen breiten Grünstreifen zwischen Straßenrand und Gebäude gewährleistet werden.

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