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Alternative für Gläubige

Andacht statt Wallfahrt

Telgte

Da die Wallfahrt von Osnabrück nach Telgte nicht stattfinden kann, wird es am 11. Juli zumindest eine Andacht für die Telgter geben.

Andreas Große-Hüttmann

Da die Osnabrücker Wallfahrt in diesem Jahr nicht stattfinden kann, wird es zumindest eine Andacht geben. Foto: Große Hüttmann

Seit 1970 geht eine Gruppe von Telgtern jährlich bei der Osnabrücker Wallfahrt mit. Doch in diesem Jahr macht die Corona-Pandemie auch dieser Großveranstaltung einen Strich durch die Rechnung. Um einerseits das Jubiläum ein wenig zu begehen und andererseits eine Gemeinschaft der Telgter Teilnehmer – unter Wahrung der Corona-Richtlinien – zu ermöglichen, wird am Samstag, 11. Juli, um 7 Uhr im Dümmert-Park – bei schlechtem Wetter in der Kirche – ein Wortgottesdienst stattfinden. Dabei wird Pfarrer Hans-Werner Dierkes die Predigt zum diesjährigen Wallfahrtsmotto halten. Ein kleines Vorbereitungsteam aus dem Kreis der Telgter Wallfahrer hat diese „ausgefallene Pilgerandacht“ organisiert. Parallel zu anderen Wallfahrtsgruppen entlang des über 40 Kilometer langen Wallfahrtsweges wollen die Telgter dabei innehalten und zumindest etwas „Wallfahrts-Feeling“ aufkommen lassen. Für das Singen der gemeinsamen Lieder ist es daher notwendig, das Osnabrücker-Wallfahrtsbuch mitzubringen. Alle Interessierten, ob aktive Wallfahrer, Ehemalige oder sonstige Interessierte, sind eingeladen, an dem Wortgottesdienst teilzunehmen. Die Telgter Gruppe befindet sich in guter Gesellschaft. Denn Karlheinz Schomaker, Technischer Leiter der größten Fußwallfahrt im deutschsprachigen Raum, hat alle Wallfahrtsvereine aufgerufen, nach Möglichkeit Gottesdienste für die Gläubigen anzubieten.

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