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Pfarrkonvent in St. Marien im Pfarrheim St. Johannes

Arbeiten auf der Gemeinde-Baustelle

Telgte

Mehr als 70 freiwillig Engagierte, Hauptamtliche und weitere Interessierte aus der Pfarrei St. Marien trafen sich dort zum Pfarrkonvent. Die Teilnehmenden waren eingeladen, ihre Anliegen, Projektideen oder Fragen in Themengruppen einzubringen und mit weiteren Interessierten zu besprechen.

Der Radlader und das großen Banner mit der Aufschrift „Betreten der Baustelle erbeten“ war schon von weitem zu erkennen. Foto: privat

Am Radlader und dem großen Banner mit der Aufschrift „Betreten der Baustelle erbeten“ war schon von weitem zu erkennen, dass im Pfarrheim St. Johannes am Samstag etwas los war. Und auch im Innenraum konnte man von Schubkarren über Paletten bis hin zu einem Betonmischer und einem mit Süßigkeiten gefüllten Werkzeugkoffer einiges entdecken, was nach Baustellenzubehör aussah. Mehr als 70 freiwillig Engagierte, Hauptamtliche und weitere Interessierte aus der Pfarrei St. Marien trafen sich dort zum Pfarrkonvent.

Dr. Robert Holtwick, Pfarreiratsvorsitzender und Kathrin Wiggering, Pfarreiratsmitglied, stellten das Motto „Trotz Umbau (h)offen?! St. Marien in Zeiten des Wandels“ vor. Dabei gingen sie auf einige Veränderungen der gesellschaftlichen und kirchlichen Situation in Telgte, im Bistum Münster und darüber hinaus ein und stellten die Frage, ob dies alles Gründe zur Sorge oder auch Anlässe für Hoffnung und Weiterentwicklung seien.

Simone Althoff und Christoph Speicher, Organisationsberater beim Bischöflichen Generalvikariat Münster, führten im Anschluss in die ausgewählte Methode „Open Space“ ein, bei der bewusst keine Themen vorgegeben werden, sondern die Teilnehmenden eingeladen sind, ihre Anliegen, Projektideen oder Fragen in Themengruppen einzubringen und mit weiteren Interessierten zu besprechen.

Und das Konzept ging auf: Schnell fanden sich zwölf Themengruppen, die in zwei Durchgängen ganz unterschiedliche Fragestellungen diskutierten. Dabei war es für die Teilnehmenden jederzeit möglich, ganz frei die Räume zu wechseln, um so in unterschiedliche Themen einzutauchen.

Während in dem einen Raum überlegt wurde, welche weiteren Angebote in Telgte für Menschen benötigt werden, die von unterschiedlichen Erscheinungsformen von Armut betroffen sind, unterstützen in einem anderen Raum einige Teilnehmende die Ehrenamtlichen der Kleiderstube darin, Anregungen zur Verbesserung der eigene Öffentlichkeitsarbeit zu erhalten.

Wiederum andere diskutierten, welche Bedeutung der Synodale Weg für Telgte haben könnte. Eine größere Gruppe sammelte Ideen zur Zusammenarbeit zwischen den Katholischen Kitas und der Pfarrei. Auch der Wunsch nach neuen Gottesdienstformen sowie nach einer stärkeren ökumenischen Zusammenarbeit wurden in den Blick genommen.

In einer Abschlussrunde waren alle eingeladen, kurz zu benennen, welche Idee sie weiterverfolgen werden oder welchen Arbeitsauftrag sie für sich mitnehmen. Der Pfarreirat sicherte zu, bei Bedarf zu unterstützen, betonte aber zugleich die Selbstverantwortung aller Anwesenden, kirchliches Leben mit den eigenen Möglichkeiten und Mitteln mitzugestalten, heißt es in einer Mitteilung abschließend.

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