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Kindergartens an der Robert-Schumann-Straße in Telgte

Arbeiterwohlfahrt ist der Favorit

Telgte

Die Arbeiterwohlfahrt wird wohl die Trägerschaft des neuen Kindergartens an der Robert-Schumann-Straße übernehmen.

A. Große Hüttmann

Die Arbeiterwohlfahrt wird aller Voraussicht nach die Trägerschaft für den neuen Kindergarten an der Robert-Schumann-Straße übernehmen, der auf diesem Bolzplatz entstehen soll. Foto: Große Hüttmann

Die Arbeiterwohlfahrt wird aller Voraussicht nach die Trägerschaft des neuen Kindergartens an der Robert-Schumann-Straße übernehmen. Nachdem sich insgesamt drei Interessenten im Hauptausschuss vorgestellt hatten, äußerten die Politiker einheitlich eine entsprechende Tendenz. Die Entscheidung wird der Rat fällen.

Vorgestellt hatten sich in der Sitzung daneben noch als potenzielle Träger die gemeinnützige Gesellschaft Outlaw sowie die Kinderzentren Kunterbunt. Der „pme Familienservice/Global Education“ hatte seine Bewerbung kurzfristig zurückgezogen.

Die Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems, ist in Telgte derzeit als Träger noch unbekannt, wird aber mit Beginn des neuen Kindergartenjahres nach den Sommerferien das „Sternenzelt“ in Vadrup übernehmen. Dort zieht sich, wie bereits berichtet, die Mutter-Kind-Hilfe zurück.

Die Leitidee für die neue Drei-Gruppen-Einrichtung an der Robert-Schumann-Straße könnte nach Ansicht der AWO-Verantwortlichen der Slogan „Eichen, Ems, Entdeckerdrang“ sein. Angedacht ist, die Einrichtung als Kneipp-Kindergarten mit den fünf Säulen der Gesundheitsförderung – „Ernährung, Kräuter, Lebensordnung, Wasser und Bewegung“ – zu konzipieren.

Zudem sollen die Eltern zu einer möglichst bewegungsfreundlichen Verhaltensweise animiert werden. Dazu zählt beispielsweise die Idee eines Fahrrad-Verleihs auf dem Gelände, möglicherweise auch mit E-Bikes, sowie entsprechende Kita-Angebote für die ganze Familie.

Christoph Boge (CDU) betonte, dass die Entscheidung angesichts von drei gleich guten Präsentationen schwer falle. Letztlich sei den Christdemokraten einerseits an einer Trägervielfalt gelegen, andererseits aber auch an einer stabilen Größenordnung für die einzelnen Träger. Daher gehe die Tendenz zur AWO. Das unterstrichen auch die anderen Fraktionen, die ähnliche Einschätzungen abgaben.

Karin Horstmann (FDP) und Bernhard Drestomark (Grüne) hatten sich zuvor verwundert darüber gezeigt, dass die öffentliche Diskussion über die Bewerbungen vor den Trägervertretern stattfinden solle. Letztlich verließen diese kurz nach Beginn der Diskussion den Saal.

Mit Blick auf einige anwesende Anlieger, die die Beratung verfolgten, sicherte ihnen Bürgermeister Wolfgang Pieper eine Beteiligung bei den weiteren Planungen zu.

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