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Sechs Ehrenamtliche pflegen seit vielen Jahren neun Kreuzwegstationen

Auf dieses Team ist Verlass

Westbevern

Einmal im Monat sorgen Ehrenamtlichen durch ihren Einsatz dafür, dass neun Stationen des Kreuzwegs in Westbevern in Ordnung gehalten werden..

Von Bernhard Niemann

Sechs Helfer sind jeweils für die gute Sache aktiv. Foto: Berni Niemann

Auf das Team von sechs ehrenamtlichen Helfern ist Verlass: Sie pflegen neun der 14 Kreuzwegstationen in Westbevern.

Für die eingespielte Mannschaft ist jeweils der erste Mittwoch im Monat der Termin, sich für die gute Sache einzusetzen. Rund drei Stunden sind sie dann jeweils im Einsatz, um mit Harke, Heckenschere, Schaufel, Besen und anderen Gerätschaften ausgerüstet das Umfeld der jeweiligen Stationen in Ordnung zu bringen.

„Wir machen das gerne und haben Spaß daran, für ein gepflegtes Gesamtbild zu sorgen. Nach getaner Arbeit freuen wir uns dann immer, wenn alles wieder richtig gut aussieht“, sagt beispielsweise Paul Hüttmann. Seine Mitstreiter, Heinz Burlage, Wilfried Suhr, Bernhard Topheide, Josef Große Hovest und Gerhard Schlautmann, und er sind ein eingespieltes Team, bei dem jeder Handgriff sitzt.

Nachdem sie sich vor Beginn ihrer Tätigkeit immer einen Überblick verschaffen, geht es frisch ans Werk. Dann wird, je nach Jahreszeit, etwa Unkraut zwischen den Steinen entfernt, die kleinen Hecken rund um die Stationen gestutzt, oder der Bewuchs, der an die Stationen angrenzt, kurz gehalten. Das entsprechende Werkzeug führen die Aktiven stets bei ihren Einsätzen mit, dazu gehört auch ein Rasenmäher. „Es gibt immer etwas zu tun“, berichten Heinz Burlage und Josef Große Hovest.

Paul Hüttmann

Unterstützt wurden sie bei einer ihrer letzten Aktivitäten durch den Bauhof, der mit entsprechendem Gerät vier in die Jahre gekommene stattliche Buchsbäume samt Wurzeln aus der Erde holte und entsorgte.

„Ab und an gibt es ein Lob von Wanderern, die den Weg entlang der Stationen beispielsweise in Richtung Klatenberg gehen. Das freut uns natürlich“, sagt Paul Hüttmann. Ansonsten erfreuen sich die Ehrenamtlichen einfach daran, dass alles am Ende gut aussieht und sie selbst mit ihrem Tun zufrieden sind.

Die Aktion der freiwilligen Pflege läuft bereits seit etlichen Jahren. In den sprichwörtlichen Stil gestoßen wurde das Ganze vor Jahrzehnten von Franz Drücker und Hubert Markfort.

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