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Start der Fahrradsaison

Auf zwei Rädern in den Frühling

Telgte/Tecklenbur...

Nicht nur in Telgte, auch im Tecklenburger Land gibt es tolle Strecken für Fahrradtouren.

wn

Bei einer Fahrradtour kann man herrlich Entspannung finden. Foto: Tecklenburger Land Tourismus

Mit der Sonne und den milderen Temperaturen schwingen sich immer mehr Menschen – auch in Telgte – in den Sattel. Dabei nutzen sie nicht nur das vielfältige Streckenangebot in der Emsstadt und im näheren Umfeld, sondern in der gesamten Region. In einer kleinen Serie stellt die Redaktion im Umland Fahrradstrecken und -angebote vor, um so für Abwechslung zu sorgen. Heute geht es um das Tecklenburger Land.

Obwohl das Tecklenburger Land in erster Linie für seine Premiumwanderwege bekannt ist, lässt es sich dort auch ausgezeichnet Radfahren. Ganz gleich, ob es genüsslich durch sanfte Heckenlandschaft, fordernd den Berg hinauf oder schnurgerade mit den Schiffen am Kanal entlang geht: In der Region an den Ausläufern des Teutoburger Waldes begeistert die landschaftliche und kulturelle Vielfalt.

„Das Wegenetz ist attraktiv, weitreichend und gespickt mit vielen Sehenswürdigkeiten“, versichert die Geschäftsführerin vom Tecklenburger Land Tourismus, Alexia Finkeldei.

Wer Wege im Naturparadies suche, sei auf den „NaTourismus-Routen“ richtig. Die abwechslungsreichen Strecken führten in das Reich von Kiebitz, Kautz, Froschkönig und Co. – geradelt wird überwiegend flachen, asphaltierten Wegen mit wenig Verkehr.

Die sechs lokalen Routen eint eine 200 Kilometer lange Verbindungsstrecke zwischen flachen Mooren, Feuchtwiesen und felsigem Mittelgebirge: die große „NaTourismus Route“.

Für diejenigen, die über eine extra Portion Energie verfügen, wurden fünf speziell für E-Bikes abgestimmte Routen konzipiert. Auf Strecken zwischen 41 und 79 Kilometern warten Kulturschätze in den schönsten Ecken der Region. Mal geht es hoch hinaus zu Deutschlands nördlichstem Bergstädtchen Tecklenburg, mal durch die weiße Kirschblütenpracht im Holperdorper Tal, mal den Panoramablicken von majestätischen Felsformationen entgegen.

Den Spuren der wandernden Kaufleute ist noch ein weiterer Radweg gewidmet. Der mit drei ADFC-Sternen ausgezeichnete, 119 Kilometer lange Töddenland-Radweg erzählt vom Leben und Wirken der reisenden Händler. Viele historische Zeugnisse entlang der traumhaften Strecke ermöglichen einen spannenden Streifzug durch die Geschichte.

Eine Reise in die Vergangenheit verspricht auch die Friedensroute: Wo einst die Reiter quer durchs Tecklenburger Land galoppierten, um in Windeseile ihre Botschaften für den Westfälischen Frieden zu überbringen, verbindet heute ein Radfernweg die historischen Rathäuser der Friedensstädte Münster und Osnabrück. An insgesamt zwölf verschiedenen Hörstationen auf dem etwas 170 Kilometer langen Weg lohnt sich eine Pause.

Majestätischen Anspruch erhebt die Königin der Radrouten: die 100-Schlösser-Route. Der hügelige etwa 308 Kilometer lange Nordkurs schlängelt sich durch waldreiche Abschnitte der Region. Es ergeben sich nicht nur herrliche Ausblicke, sondern auch spannende geschichtsträchtige Stopps.

Die Sagenroute spürt den „Spukgestalten“ auf rund 200 Kilometern mit mystischen Landschaften und sagenumwobenen Örtlichkeiten nach.

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