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Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preise für vorbildliches Krippenschaffen übergeben

Ausstellung als Mutmacher

Telgte

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am Sonntagnachmittag die Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preise für vorbildliches Krippenschaffen übergeben. Coronabedingt erfolgte die Veranstaltung in der Clemenskirche.

Von Bernd Pohlkampund

Mit dem Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preis ausgezeichnet wurde Foto: Bernd Pohlkamp

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am Sonntagnachmittag die Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preise für vorbildliches Krippenschaffen übergeben. Coronabedingt erfolgte die Veranstaltung in der Clemenskirche. Die Krippenausstellung war insofern besonders, denn aufgrund der Pandemie hatte sich die Schau über zwei Jahre verteilt hingezogen. Brigitte Klausmeier, Vorsitzende des Verwaltungsrates des Religio, und Anja Schöne eröffneten die Feierstunde. Musikalisch umrahmt wurde diese mit Orgelmusik von Michael Schmitt-Prinz.

6500 Besucher sahen die Ausstellung. Auch wenn dies nur die Hälfte der regulären Zahl ist: „Ich bin zufrieden und dankbar, dass wir dieses Ergebnis in dieser schweren Zeit erreicht haben“, so Dr. Anja Schöne. Die Museumsleiterin warf einen positiven Blick auf die Krippenausstellung: „Mit fast 140 Arbeiten war es die umfangreichste Ausstellung, die wir in den letzten Jahren hatten. Mit Blick auf die Künstler zeichne sich eine Professionalisierung ab: Traditionell präsentiere die Ausstellung eigentlich vor allem die Laienkunst. Doch zunehmend entdeckten Grafikdesigner, Bildhauer oder bildende Künstler die Schau. „Ich sehe das als Bereicherung an“, betonte Schöne.

Mit der Schau sei auch ein weiteres Ziel erreicht worden, sagte sie: „Wir haben viele Menschen beglückt und in dieser schwierigen Zeit geholfen, den Blick und die Gedanken in andere Richtungen zu lenken als nur auf Corona“. Die deutlich steigenden Besucherzahlen nach Weihnachten hätten gezeigt, wie wichtig diese Erbauung und Inspiration sei. „Das ist für mich der größte Erfolg dieser Ausstellung.“

Zehn Künstler und Gruppen wurden in der Feierstunde geehrt (siehe Infokasten). An der 80./81. Krippenausstellung hatten sich 126 Krippenschaffende mit 139 Arbeiten.

Dr. Susanne Kolter würdigte in ihrer Rede als Vorsitzende der Jury die zehn Preisträgerinnen und Preisträger. Die Auswahlkriterien für den Preis waren Originalität, Kreativität, Ausführung und die Behandlung des Themas der Heiligen Nacht.

Weihbischof Dr. Stefan Zekorn lobte das Engagement der Künstler: Sie hätten mit viel Liebe, Kreativität und Mühe die Krippen gestaltet und sich intensiv mit dem Geheimnis der Heiligen Nacht beschäftigt.

Seit Jahrhunderten gebe es dieses Geheimnis. Der Weihbischof verband die Corona-Pandemie, die auch diese Abschlussveranstaltung erst ein Jahr später möglich machte, mit dem Motto der Ausstellung: Das Geheimnis der Heiligen Nacht und das Geheimnis des Lebens. Denn das Leben sei ein undurchdringliches Geheimnis.

Dr. Susanne Kolter und Weihbischof Stefan Zekorn überreichten die Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preise. Das Motto der 82. Krippenausstellung nannte Anja Schöne zum Abschluss. Es lautet „Mitten drin“.

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