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Eng gesteckter Zeitplan

Bagger rollen in Telgte-Süd

Telgte

Die Arbeiten im Baugebiet Telgte-Süd haben begonnen. Tim Jungmann vom städtischen Bauamt berichtet, dass die mit dem Bau beauftragte Firma eine schnelle Abwicklung versprochen habe. Geschaffen werden muss auch eine Tangente, die Wolbecker und Alverskirchener Straße verbindet.

Von Andreas Große Hüttmann

Auf der ehemaligen Hofstelle Bücker an der Wolbecker Straße richtet die Firma Foto: Stefan FlockertStefan Flockert

Seit Wochenbeginn rollen die Bagger: Nachdem bereits vor einigen Wochen die ersten vorbereitenden Arbeiten für das zukünftige Baugebiet Telgte-Süd erfolgten, geht es nun mit Hochdruck weiter voran.

Tim Jungmann vom Bauamt

„Die mit den Arbeiten beauftragte Firma hat versprochen, mit viel Material und Personal eine schnelle Abwicklung zu ermöglichen“, sagt Tim Jungmann aus der Stadtverwaltung. Denn Arbeit gibt es genug: Neben der Erstellung der Regenrückhaltebecken gehören dazu umfangreiche Erdarbeiten sowie der Bau der Tangente zwischen der Wolbecker- und der Alverskirchener Straße. In Zusammenhang mit letzter Maßnahme soll in der Nähe der ehemaligen Hofstelle Bücker an der Wolbecker Straße auch ein Kreisverkehr gebaut werden.

Tangente verbindet zwei Landesstraßen

Über die Tangente wird zukünftig nicht nur eine Verbindung zwischen beiden Landesstraßen geschaffen und im weiteren Verlauf zur Tangente rund um Telgte Südost hergestellt. Zugleich wird über die Straße das Baugebiet selbst sowie der bereits seit längerer Zeit etablierten Kindertagesstätte Lüttenland geschaffen.

Der Zeitplan ist eng gesteckt: Nach Angaben der Stadtverwaltung will das Tiefbauunternehmen bis Ende Oktober die Erdarbeiten sowie viele Arbeiten für die Tangente abgeschlossen haben. Ob die Straße dann noch eine Schotterschicht oder bereits eine erste Asphaltdecke haben wird, ist noch unklar und vom Baufortschritt abhängig.

Programm der Kooperativen Baulandentwicklung

Bei der Erschließung und Vermarktung des Baugebietes arbeiten die Stadt und die Landesgesellschaft NRW-Urban zusammen. Zur Erinnerung: Im April 2017 hatte die Stadt die Teilnahme am Programm der Kooperativen Baulandentwicklung für Telgte-Süd beantragt, im Januar 2018 unterschrieben Ministerin Ina Scharrenbach und Bürgermeister Wolfgang Pieper die entsprechende Zielvereinbarung.

Die Stadt entwickelt gemeinsam mit NRW-Urban ein 17 Hektar großes Gebiet, das direkt an bestehende Bebauung angrenzt und in Zukunft das Stadtgebiet im Süden begrenzen soll.

Etwa 300 Wohneinheiten

Das Gebiet soll sich am Ende durch eine Mischung verschiedener Wohnungsbautypen auszeichnen und etwa 300 Wohneinheiten sowie die erforderliche soziale Infrastruktur umfassen. Unter anderem im Bereich der Wolbecker Straße sind verschiedene Grundstücke für Mehrfamilienhäuser vorgesehen, in Richtung Osten verändern sich die Pläne dann, und vermehrt Doppel- sowie Einfamilienhäuser sollen geschaffen werden.

Die Grundstücksgrößen bewegen sich im Rahmen von 400 bis 500 Quadratmetern für Einfamilienhäuser sowie zwischen 200 und 500 für Reihen- und Doppelhäuser. Vereinzelt gibt es auch größere Grundstücke.

Zwei in Nord-Süd-Richtung verlaufende Grünzüge sollen die Siedlung gliedern. Beide sind mit den Freiflächen und Regenrückhalteanlagen des bestehenden nördlichen Gebiets verbunden.

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