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Reinhold Sendker in Telgte

Bahn als Hauptthema

Telgte/Westbevern

Einige gute Nachrichten hatte Reinhold Sendker, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Warendorf, im Gepäck, als er sich am Mittwochmorgen mit Bürgermeister Wolfgang Pieper traf.

Andreas Große-Hüttmann

Die Klimaschutzbemühungen der Stadt wurden bei dem Gespräch zwischen Bürgermeister Wolfgang Pieper und MdB Reinhold Sendker (2.v.l.) ebenfalls angeschnitten. Mit im Bild: Karl-Heinz Greiwe und Christoph Boge. Foto: Große Hüttmann

Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf dem Thema Bahn. Bezüglich des barrierefreien Zugang zu Gleis 2 am Bahnhof in Vadrup habe gerade ein Ortstermin mit Vertretern des Krink stattgefunden, so Sendker. „Ich werde am Ball bleiben“, versprach er. Auf einer Linie sind Sendker und Bürgermeister Pieper auch, was die Reduzierung der Bahnübergänge zwischen Telgte und Warendorf sowie in Richtung Münster angeht. Die beiden Ziele, eine Verkürzung der Taktzeit sowie die Reduzierung des Unfallrisikos, seien wichtig, betonte Sendker. Er zeigte sich zuversichtlich, dass im Herbst der erste Spatenstich für den neuen Haltepunkt Müssingen erfolgen könne. Danach könne der Ausbau der Kreuzung in Raestrup weiter forciert werden.

Grundsätzlich befürwortet hat die Bahn bei einem von Sendker initiierten Gespräch (WN berichteten) einen plangleichen Übergang im Bahnhofsbereich in Telgte. Allerdings: „Fördergelder wird es dafür nicht geben. Das werden wir, wenn gewollt, ausschließlich mit kommunalen Mitteln stemmen müssen“, betonte Bürgermeister Wolfgang Pieper.

Etwas Luft im städtischen Haushalt hat die Entlastung bei der Eingliederungshilfe gebracht. Pieper sprach von aktuell 170 000 Euro, die durch die Soforthilfe geflossen seien. Zudem beträgt die Hilfe des Bundes für kommunale Flüchtlingskosten auf Telgte bezogen rund 67 000 Euro. Gleichwohl, das machte Bürgermeister Wolfgang Pieper, deutlich, würde dieses Thema die Kommunalfinanzen immer mehr belasten. Aktuell würde die Emsstadt rund 400 000 Euro aus dem eigenen Säckel schultern.

Welche Auswirkungen die angedachten Streichungen beim Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz haben können, auch das machte Pieper klar. „Sollte das Geld mittelfristig nicht mehr zur Verfügung stehen, dann wären Projekte wie der weitere Ausbau der Orkottenstraße oder der Tangente um das Baugebiet Telgte Südost sofort gestorben.“

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