Heimatverein freut sich über die große Spendenbereitschaft

Bienenfreundliche Blumenampeln

Telgte

Viele Bürger und Geschäftsleute haben den Heimatverein unterstützt, damit dieser die Stadt wieder durch Blumenampeln verschönern konnte.

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Ursula Große Jäger (l.) und Margareta Große Kleimann freuen sich über die neu bepflanzten Blumenampel auf dem Marktplatz. Foto: Heimatverein

Mit einem solchen Erfolg hatte im Vorstand des Heimatvereins niemand gerechnet: Nach einem Aufruf in den Westfälischen Nachrichten Mitte April gingen umgehend so viele Spenden für die Blumenampeln in der Altstadt ein, dass der Blumenschmuck im gleichen Umfang wie in den vergangenen Jahren gestaltet werden konnte.

Für viele Privat- und Geschäftsleute war es wichtig, ein Zeichen der Solidarität zu setzen und die Altstadt auch in diesem Jahr zur Freude von Bürgern und Gästen erblühen zu lassen, heißt es in einer Mitteilung der Heimatfreunde.

„Wir lassen uns in Telgte von den Kontaktbeschränkungen, den Geschäftsschließungen und dem Virus nicht unterkriegen, das war die Mitteilung, die uns mit den Spenden erreichte“, zieht Margareta Große Kleimann, Vorsitzende des Heimatvereins, ein Fazit. Und ihre Stellvertreterin Ursula Große Jäger ergänzt ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten. Ein kleines Dilemma ergibt sich für Kassierer Willi Hemann allerdings daraus, dass bei vielen Spendeneingängen die Adressen, die er zur Ausfertigung von Spendenquittungen benötigt, nicht angegeben sind.

Seit mehr als zwei Wochen hängen die Blumenampeln schon, die allermeisten bestückt mit Petunien, die bis zum Herbst in farbenprächtiger Blüte stehen werden. Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr aber am Marktplatz. Auf Anregung des Vereins „Naturnah“ und auf Wunsch des Vorstands hat die Gärtnerei Große Jäger einige Ampeln mit größerer Vielfalt bepflanzt, wobei die Blüten bienenfreundlicher als Petunien sein sollten. So lassen sich dort – neben der Petunie – auch Fächerblume, Hängegeranie, Feuersalbei, Lantane und Jasmin entdecken. Es ist ein Versuch, den der Heimatverein den Sommer über beobachten wird.

Coronabedingt ruht die Vereinstätigkeit ansonsten bis nach der Sommerpause. Davon ausgenommen sind laufende Pflege- und Reparaturarbeiten an den Sitzbänken im Stadtbild und Umland oder auch eine Verschönerungsmaßnahme wie die Bepflanzung des Rosenbeets an der Dicken Linde.

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