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Emshof als Plattform für Programme, Projekte, Exkursionen und Dialoge

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Telgte

Der Schulbauernhof Emshof hat vor Kurzem Bildungsakteure zusammengebracht, um gemeinschaftlich Ansätze für Bildungskonzepte im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung für schulische und außerschulische Akteure zu konzipieren.

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Die Teilnehmer erarbeiteten gemeinsam Ansätze für neue Bildungskonzepte. Foto: Emshof

Studierende der Geografie-Didaktik entwickeln Unterrichtsentwürfe zur Siedlungsgeschichte oder der Landschaftsentwicklung rund um den Schulbauernhof Emshof und führen diese mit Mitarbeitern der Firma Münstermann durch. Oder Studierende des Fachbereichs Ökotrophologie entwickeln Module zum Thema Lebensmittelverarbeitung und führen dies mit Schülern des Berufskollegs auf dem Emshof durch. Zukunftsvisionen?

Der Schulbauernhof brachte vor Kurzem Bildungsakteure zusammen, um gemeinschaftlich Ansätze für Bildungskonzepte im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für schulische und außerschulische Akteure zu konzipieren.

An der Auftaktveranstaltung des „BNE-Forum Emshof“ haben Schulen (Sekundarschule Beckum, Kopernikus Gymnasium Neubeckum, Geschwister-Scholl-Gymnasium Münster, Gymnasium Laurentianum, Montessori Gesamtschule Sendenhorst), Vertreter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Münster, der WWU Münster (Institut für Didaktik der Geografie, MExLab ExperiMINTe), der FH Münster (FBOecotrophologie) sowie des Unternehmen Bernd Münstermann teilgenommen und verschiedene Perspektiven, Ideen, Ansätze, Inhalte und Methoden eingebracht und diskutiert.

Die Akteure möchten zum einen BNE-Angebote oder Räumlichkeiten des Emshofs nutzen, zum anderen möchten sie durch ihre Expertise Angebote bereitstellen beziehungsweise unterstützen. In diesem Zusammenhang versteht sich der Emshof unter anderem als Plattform und Ausgangspunkt für eigene oder gemeinschaftliche Programme, Projekte, Exkursionen und Dialoge.

Die im Jahr 2015 von der UN formulierten 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung dienten als Grundlage sämtlicher Überlegungen. Neben dem gemeinsamen Austausch ist ebenso eine gezielte Vernetzung und gegenseitige Unterstützung für die Arbeit im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auch Ziel der weiteren Veranstaltungen.

Interessierte Bildungsvertreter aus Schule, Wirtschaft und Institutionen haben die Möglichkeit, sich auf dem Emshof zu melden, um an dem nächsten Forum, das nach den Sommerferien stattfinden wird, teilzunehmen oder schon im Vorfeld dem Netzwerk beizutreten.

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