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Attraktive Flächen für die Jugend am Bahnseitenweg

Bolzplätze werden nicht angetastet

Telgte

Die Bolzplätze am Bahnseitenweg zwischen Wolbecker Straße und Orkotten werden nicht angetastet. Überlegungen, diese Fläche zu bebauen, gebe es nicht, sagt Bürgermeister Wolfgang Pieper. Wenn überhaupt solle das Areal attraktiver gestaltet werden. Vielleicht könnten dort einmal Trendsportarten ausgeübt werden.

Von Stefan Flockert

Bolzplätze am Bahnseitenweg in Telgte Foto: Stefan Flockert

Am Bahnseitenweg zwischen Wolbecker Straße und Orkotten liegen zwei Bolzplätze. Fliegende Bälle und jubelnde Nachwuchsfußballer sieht der vorbeikommende Spaziergänger oder Radfahrer dort gefühlt eigentlich nie. Dem widerspricht Bürgermeister Wolfgang Pieper sofort: „Der Bolzplatz liegt da zwar ein bisschen wie im Dornröschenschlaf. Aber er wird durchaus genutzt. Und wenn als Treffpunkt für Jugendliche. “

Früher seien dort Gärten gewesen, erinnert sich der Bürgermeister. In den 1980er-Jahren seien die Bolzplätze entstanden. Später habe es immer wieder die Idee gegeben, das Areal baulich zu entwickeln. Überlegt wurde beispielsweise, dort den Neubau des Jobcenters, das inzwischen im Sparkassengebäude am Baßfeld beheimatet ist, zu errichten.

Weitere Ideen zur Nutzug

Auch über eine Kindertagesstätte an dieser Stelle unweit der Innenstadt wurde nachgedacht. Doch die Schwierigkeit, so Pieper, sei immer die Erschließung gewesen. Über den Bahnseitenweg sei das schwierig. Auch die Deutsche Bahn habe diesbezüglich Bedenken geäußert. 2012/13 habe der Rat den Beschluss gefasst, das Grundstück als Potenzialfläche für Spiel und Sport zu erhalten.

Inzwischen gebe es, wenn auch nicht konkrete, Überlegungen, wie diese Fläche für die Jugend vielleicht attraktiver gestaltet werden könnte. Gedacht wird in diesem Zuge an Trendsportarten wie Bouldern – eine Form des Kletterns – oder Calisthenics mit Geräten, an denen mit dem Eigengewicht gearbeitet werden kann. „Aber konkrete Pläne dazu gibt es nicht“, betont Wolfgang Pieper. „Wir werden die Fläche erst einmal nicht antasten. Es ist immer gut, eine solche Fläche in der Hinterhand zu haben, wenn sie mal gebraucht wird.“

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