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Freilaufwiese und Überprüfung unter anderem der Hundekotentsorgung

CDU fordert Konzept rund um den Hund

Telgte

Den Hund als „liebsten Freund des Menschen“ hat die CDU-Fraktion in den Mittelpunkt eines Antrag für die nächste Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 25. Januar gestellt. Konkret fordern die Christdemokraten die Erstellung eines „Konzepts zur Errichtung einer eingefriedeten Hundefreilaufwiese und die Überprüfung der Aufstellung von Spendern und Abfallbehältern für die Entsorgung der Kotbeutel im Stadtgebiet.

-agh-

Eine eingefriedete Hundefreilaufwiese kann sich die CDU-Fraktion im Telgter Stadtgebiet vorstellen. Foto: WN-Archiv

Den Hund als „liebsten Freund des Menschen“ hat die CDU-Fraktion in den Mittelpunkt eines Antrag für die nächste Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 25. Januar gestellt. Konkret fordern die Christdemokraten die Erstellung eines „Konzepts zur Errichtung einer eingefriedeten Hundefreilaufwiese und die Überprüfung der Aufstellung von Spendern und Abfallbehältern für die Entsorgung der Kotbeutel im Stadtgebiet.

In der Begründung schreiben Elke Duhme und Anne-Katrin Schulte: „Bedingt unter anderem durch die Auswirkungen von Corona und der zunehmenden Verbreitung von Home Office hat sich die Anzahl der Hunde in den Haushalten der Stadt nach oben entwickelt. Hunde sind einmal mehr zum vollwertigen Familienmitglied, Freund und Partner geworden.“

Und weiter: „Im Zusammenleben mit dem Menschen übernehmen Hunde auch soziale Funktionen zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen jeden Lebensalters. So ist auch der Einsatz als Therapiehund vermehrt zu beobachten.“

Dieser gestiegenen Bedeutung der Vierbeiner gelte es, durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen. Die kommunalen Einnahmen durch die Hundesteuer seien nicht unerheblich. Eine direkte Gegenleistung für Hundeeigentümer gebe es hingegen in nennenswertem Umfang bislang nicht, argumentieren die Christdemokraten.

Gleich zwei verschiedene Ansatzmöglichkeiten beinhaltet der CDU-Antrag. Der erste Punkt ist der Vorschlag, eine Hundefreilauffläche einzurichten. In der Begründung dafür heißt es: Eine Freilauffläche biete einen Treffpunkt und ermögliche den Austausch für die Hundebesitzer. „Positive Erfahrungen mit solchen eingezäunten Freilaufflächen gibt es bereits in vielen Kommunen wie zum Beispiel in Olfen und Oelde“, schreiben die beiden Antragstellerinnen.

Der nächste Aspekt ist das Aufstellen von Mülleimern auf sogenannten Hunderouten. „Unter Beteiligung interessierter Hundebesitzer sollten bei den beliebten Spazierrouten an geeigneten Standorten die Zahl der Beutelspender und der Mülleimer zur Entsorgung der Hundekotbeutel überprüft werden, um die Akzeptanz und die Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Entsorgung des Hundekotes zu erhöhen“, heißt es weiter.

Die dadurch erfolgte Verminderung von Hundekot auf öffentlichen Grünflächen und Wegen werde die Akzeptanz bei Nicht-Hundebesitzern erhöhen und somit Konflikte entschärfen.

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