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Antrag des Westbeverner Krink

Das „Juwel“ Dorfplatz aufwerten

Westbevern

Der Westbeverner Krink wünscht sich eine Aufwertung des Dorfplatzes. Die Mitglieder des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses zeigten sich nicht abgeneigt.

-dag-

Viele Veranstaltungen finden auf dem Dorfplatz statt. Trotzdem könnte dieser aufgewertet werden, findet der Krink. Foto: Bernhard Niemann

Einen großen Planungsprozess hält Bürgermeister Wolfgang Pieper nicht für notwendig. Gleichwohl hält er die Bestrebungen des Westbeverner Krink für durchaus unterstützenswert, und man befinde sich bereits im Austausch, sagte er in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses. An diesen hatte der Westbeverner Krink, vertreten durch die beiden Vorsitzenden Friederike von Hagen-Baaken und Günter Dange, einen Bürgerantrag für ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für den Dorfplatz in Westbevern gestellt.

Der Dorfplatz in Westbevern sei eine schöne Grünfläche in bester innerörtlicher Lage. Allerdings werde der Platz weniger genutzt, als es wünschenswert sei, formulierten es die Antragsteller. Deswegen der Vorschlag im Rahmen einer Gesamtplanung diese „Juwel“ aufzuwerten und in vielfacher Hinsicht nutzbar zu machen. So wünschen sich die Verantwortlichen die Schaffung einer attraktiven Eingangssituation durch Optimierung des Bewuchses, mehr Parkplätze mit Ladestationen für Pkw wie für Fahrräder, eine Boule-Bahn, die Erweiterung und Attraktivierung des Spielplatzes, möglicherweise sogar Wasserspielplätze an der Bever und die Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten der Frei- und Grünflächen.

Grundsätzlich gab es aus der Politik Zustimmung zu den verschiedenen Vorschlägen, allerdings warf Karin Horstmann (FDP) ein, dass Personal und Mittel für ein solches Konzept knapp seien und das Thema an den Finanzausschuss verwiesen werden sollte. Eine Lanze für Westbevern brach auch Klaus Resnischek (SPD), der der Auffassung war, dass das Vereinsleben in Westbevern wie in Telgte nahezu pari sei. Allerdings fehlte ihm an dieser Stelle eine Zahl, was die Maßnahmen auf dem Dorfplatz in Westbevern denn wohl kosten könnten. Zumindest in Teilen äußerte sich Udo Woltering (Grüne) kritisch. So habe man bereits in Telgte Boule-Bahnen, die nicht oder so gut wie nicht genutzt würden. Ob es da noch einer in Westbevern bedürfe, stellte er in Frage. Auch mehr Parkplätze seien nicht notwendig. Die notwendigen Veränderungen müssten aus dem Dorf selbst kommen, so der grüne Kommunalpolitiker. „Eine bemerkenswerte und gute Initiative“, lobte Christoph Boge (CDU) den Vorstoß.

In Summe verständigte man sich darauf, das Thema zu den Haushaltsberatungen an den Finanzausschuss zu verweisen.

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