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Geh- und Radweg wird ab dem Frühsommer saniert

Dauerbaustelle Münstertor

Telgte

In den Sommerferien wird die Fahrbahn des Münstertors zwischen der Kreuzung Orkotten und der Bundesstraße komplett saniert. Sperrungen werden für viele Beeinträchtigungen sorgen. Damit aber nicht genug. Der Geh- und Radweg wird ab dem Frühsommer grundlegend erneuert.

In den nächsten Monaten wird das Münstertor zu einer Dauerbaustelle. Neben den bereits angekündigten vorbereitenden Kanalsanierungsarbeiten des städtischen Abwasserbetriebes und der in den Sommerferien angesetzten Komplettsanierung der Fahrbahn zwischen der Kreuzung Orkotten und der Bundesstraße wird auch die Stadt aktiv. Der Geh- und Radweg wird ab dem Frühsommer grundlegend saniert. Die Arbeiten werden nach Angaben von Bürgermeister Wolfgang Pieper in mehreren Abschnitten stattfinden und sich voraussichtlich bis in das kommende Jahr hinziehen.

Nachdem der auf der nördlichen Seite des Münstertores bereits vorhandene Geh- und Radweg aufgrund seines Zustandes immer wieder kritisiert worden war, wird dieser nun grundlegend saniert. Rein optisch soll sich der Endausbau laut Pieper am Bild an der Wolbecker Straße orientieren. Das bedeutet, der Radweg wird rot gepflastert und sich damit deutlich vom direkt angrenzenden Gehwegteil abgrenzen. Zudem soll der kombinierte Geh- und Radweg auf beiden Seiten des Münstertores geführt werden. Bislang gibt es diesen nur im nördlichen Bereich.

Das wird allerdings dazu führen, dass auf der Südseite der Straße einige weitere Bäume gefällt werden müssen, sagte Pieper. Ersatzpflanzungen auf beiden Straßenseiten seien allerdings fester Bestandteil des Gesamtkonzeptes.

Elke Duhme (CDU) regte an, die Deutsche Glasfaser anzusprechen, um während der Bauarbeiten bereits Leerrohre für einen möglichen Breitbandausbau in der Vogelsiedlung zu legen. Das, so Bürgermeister Pieper, wolle man gerne tun, letztlich sei so etwas aber eine Entscheidung des jeweiligen Unternehmens und nicht der Verwaltung.

Während die Geh- und Radwegsanierung als kleinere Wanderbaustelle nicht oder nur zu geringen Einschränkungen beim Verkehrsfluss sorgen wird, ging Christoph Boge (CDU) in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Großbaustelle in den Sommerferien mit einer Vollsperrung des Bereiches zwischen der Kreuzung bei Lidl und der Kreuzung beim Burger King ein. Das, so befürchtete er, werde zu erheblichen Schleichverkehren etwa auf dem Wirtschaftsweg zwischen Orkotten und Jägerhaus führen. Speziell für den Bereich des Rochus-Hospitals und der dort geltenden 30 km/h-Begrenzung regte er bereits Radarkontrollen an.

Bürgermeister Wolfgang Pieper betonte, dass diese Großbaustelle eine Maßnahme des Kreises Warendorf sei. Damit sei dieser auch für die Absperrmaßnahmen und das Ausschildern von Umfahrungsstrecken zuständig. Die Verwaltung könne nur Empfehlungen geben.

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