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20-köpfiges DLRG-Team stellt Sommerbetrieb sicher

Der Training geht weiter

Telgte

Zunächst stand der Trainingsbetrieb bei der örtlichen DLRG auf der Kippe. Doch dank eines 20-köpfigen Teams geht es nun doch weiter. Aufatmen bei den Mitgliedern...

Von und

Kurzfristig hat ein Team der DLRG nach eigenen Angaben „alle Hebel in Bewegung gesetzt“, damit das Sommertraining im Waldschwimmbad auch weiterhin stattfinden kann.

Nur eine kurze Vorbereitungszeit und trotzdem ein Erfolg: Der Übungsbetrieb lief. Das hat nach eigenen Angaben eine Gruppe um den ersten Vorsitzenden der DLRG Telgte, Franz-Josef Kretzer, geschafft. Denn kurz vor Beginn der Freibadsaison habe laut einer Pressemitteilung die Fortsetzung des Sommertrainings für viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf der Kippe gestanden.

Der Grund dafür: Die bisher Verantwortlichen hätten bis zur Versammlung samt Neuwahlen das Training aussetzen wollen. „Das stellte jedoch für ein rund 20-köpfiges Team um Franz-Josef Kretzer, Miriam Rickert und Ingo Falk keinen ausreichenden Grund dar“, schreiben die Verantwortlichen.

Sie hätten daher innerhalb von knapp zwei Wochen ein Alternativprogramm entwickelt. Seitdem ziehen verschiedene Gruppen zu den bisherigen Zeiten wieder ihre Bahnen. Besonders erfreut darüber seien die Eltern der Kinder, die im Wintertraining gerade ein Schwimmabzeichen erreicht hatten und ihr Können nun weiter festigen könnten. „Eine unserer satzungsgemäßen Aufgaben ist es, Nichtschwimmer zu sicheren Schwimmern und weiter zu Rettungsschwimmern auszubilden“, erläutert Franz-Josef Kretzer seinen Antrieb. „Und auch unsere Rettungsschwimmer, die an den Wochenenden im Freibad im Einsatz sind, brauchen die Möglichkeit, zu trainieren“, erklärt Ingo Falk seine Intention, die fachliche Verantwortung zu übernehmen. Den organisatorischen Bereich hat Miriam Rickert übernommen. „Uns ist bewusst, dass man zu zweit kein Training mit so vielen Kindern auf die Beine stellen kann, daher sind wir froh um jeden einzelnen der rund 20 Trainer. Nur gemeinsam sind wir stark“, so Miriam Rickert.

Grundlage für die Nachwuchsförderung

Schließlich sei das Training immer eine Grundlage für die Nachwuchsförderung in den anderen Bereichen der DLRG gewesen. Ihre Idee dabei: Wenn jemand vielleicht nicht so gut schwimmen könne, verblieben viele weitere Bereiche, in denen man ehrenamtlich tätig sein könne. „Wer nicht schnell aber sicher schwimmt, kann zum Beispiel trotzdem ein guter Bootsführer, Strömungsretter oder Erste-Hilfe-Ausbilder werden“, betont Franz-Josef Kretzer.

Ingo Falk betont: „Für die unterschiedlichen Aufgaben im Verein benötigen wir die unterschiedlichsten (Nachwuchs-)Kräfte jeden Alters mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten, die sich mit Freude und Leidenschaft im Team einbringen möchten. Daher sollte der Nachwuchs von Anfang an mit allen Aufgaben der DLRG vertraut gemacht werden.“

Miriam Rickert ist zudem eine Verbindungsperson, die vor rund einem Jahr die Leitung des Jugend-Einsatz-Teams übernommen hat. „Hier lernen die jungen Menschen schon früh, Verantwortung im Rahmen von Wasserrettungseinsätzen zu übernehmen und im Team zu arbeiten.“

Auch in der näheren Umgebung böten sich Möglichkeiten, Wasserrettungsdienst zu leisten. Hier konnte die Einsatzgruppe bereits Erfahrungen in diversen Einsätzen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr gewinnen.

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