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Aktion sauberes Westbevern

„Die Kinder finden alles“

Westbevern

Einen Beitrag zu einem sauberen Umfeld leisten, das hat sich auch bei den Schülerinnen und Schüler der Grundschule Westbevern fest verankert.

Bernhard Niemann

Dafür, dass Kinder und Krinkrentner gemeinsam für saubere Wanderwege sorgten, überbrachte Bürgermeister Wolfgang Pieper persönlich den Dank der Stadt. Foto: Niemann

Einen Beitrag zu einem sauberen Umfeld leisten, das hat sich auch bei den Schülerinnen und Schüler der Grundschule Westbevern fest verankert: „Wir machen bei der Reinigung der Wanderwege gerne mit, weil wir der Natur helfen wollen“, stellten die jungen Helfer Katrin Ausber, Fine Holtmann und René Bublitz heraus. Sie waren im Vorjahr schon dabei und stellten sich auch am Dienstagnachmittag der selbst auferlegten Pflicht, als sie und weitere 26 Jungen und Mädchen die Krinkrentner bei ihrer jährlichen Müllsammelaktion unterstützen.

Bevor sie und rund 20 Krinkrentner mit Greifzangen, Warnwesten und Eimern bewappnet auf den Weg machten, gab es noch ein dickes Lob von der Krink-Vorsitzenden Friederike von Hagen-Baaken. „Toll, dass ihr mitmacht und an die Natur und die Sauberkeit denkt.“ Bürgermeister Wolfgang Pieper dankte im Namen der Stadt und lobte die Krinkrentner für ihren inzwischen jahrelangen Einsatz und die Schülerinnen und Schüler für ihre Bereitschaft, etwas für die Umwelt und die Gemeinschaft zu tun. „Ich wäre heute gerne dabei, muss aber leider zu einem anderen Termin“, so Wolfgang Pieper, der liebend gerne mitangepackt und die Natur dabei genossen hätte.

Krink-Wanderwart Bernhard Tippkötter hatte im Vorfeld mit der Schulleiterin Silke Neier Details erörtert und anschließend 15 Gruppen zusammen gestellt. „Die Kinder sind mit vollem Elan bei der Sache. Egal ob einfach am Wegesrand, im dichten Gras oder im Graben, die Kinder finden alles was die Natur und Umfeld nicht gebrauchen kann“, lobte Josef Sickmann, der mit zwei Schülern den Wanderweg drei nahe der Ems in Augenschein nahm und von Unrat befreite. Flaschen, Plastik, Styropor und Folien fanden sie. Gefunden wurden aber auch Radkappen und Autoreifen. Letztlich waren es rund 20 gefüllte Säcke, die bei der Reinigung von 64 Kilometer Wanderweg zusammen kamen. Positive: Insgesamt war es etwas weniger als in den vergangenen Jahren, so zumindest der erste Eindruck der Sammler.

Die gelungene Gemeinschaftsaktion der Krinkrentner und der Schüler endete mit einer verdienten Stärkung, die von „Grillmeister“ August Muhmann zubereitet wurde.

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