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Befragung von „Münsterland e.V.“ soll Radtourismus optimieren

Die Meinung der Radfahrer erfragt

Westbevern

Rund 40 Radfahrerinnen und Radfahrer wurden jetzt von „Münsterland e.V.“ im Bereich Haus Langen/Lütken Esch nach ihrer Meinung zum Radweg und anderen Aspekten befragt.

-agh/pd-

Rund 40 Radfahrerinnen und Radfahrer wurden jetzt von „Münsterland e.V.“ im Bereich Haus Langen/Lütken Esch befragt. Foto: Münsterland

Das Team von „Münsterland e.V.“ zog am Ende eine zufriedene Bilanz: Rund 40 Radfahrerinnen und Radfahrer haben die Experten jetzt auf der 100-Schlösser-Route bei Haus Langen befragt und damit ein Meinungsbild bekommen, wie die Strecke bei den Pedalrittern ankommt und was möglicherweise optimiert werden kann.

Wer etwas wissen will, muss fragen: Um zu erfahren, wie es um die Erlebnisqualität der Radregion steht, befragt „Münsterland e.V.“ an verschiedenen Orten diejenigen, die es wissen müssen: Radfahrerinnen und Radfahrer, die auf der 100-Schlösser-Route im Münsterland unterwegs waren oder sind.

Gefragt wurde bei der Station in der Nähe von Haus Langen – analog dazu gibt es eine Online-Befragung zu den gleichen Themenkomplexen – zum Beispiel nach der Reiseplanung und -durchführung, der Beschilderung oder dem begleitenden Freizeitprogramm.

„Die Daten, die wir durch die Umfrage erhalten, sind Gold wert“, sagt Michael Kösters, Bereichsleiter Tourismus bei „Münsterland e.V.“ „Denn wir bekommen genaue Informationen über Dauer und Qualität des Aufenthalts, das Reise- und Ausgabeverhalten, die Qualität der Unterkunftsbetriebe oder Radwege. So können wir auch interessante Informationen an die Orte und Betriebe weitergeben und das touristische Produkt 100-Schlösser-Route noch besser machen“, betont er.

Westbevern ist nur eine von insgesamt 40 Stellen, an denen solche Befragungen stattfinden. Gemeinsam mit der Online-Umfrage ergänze dies nach Angaben der Touristiker die bereits vor einigen Wochen gestartete Radverkehrsuntersuchung mit 22 Zählstationen im ganzen Münsterland.

„Die persönliche Befragung ist wichtig, weil wir durch sie erfahren, wie viele der durch die Zählstationen erfassten Radfahrerinnen und Radfahrer prozentual überhaupt touristisch unterwegs sind und nicht gerade regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren“, sagt Hans-Joachim Gerdemann von „Münsterland e.V.“. Und weiter: „Die Kombination der Daten aus den Befragungen und der Zählung geben dann sehr genaue Aufschlüsse darüber, wie die 100-Schlösser-Route genutzt und befahren wird und wie zufrieden die Radreisenden an welchen Stellen sind.“

Die Tourismusexperten rechnen im Winter mit den Ergebnissen der gesamten Radverkehrsuntersuchung. Die Befragungen und die Untersuchung werden finanziert im Rahmen des EFRE-Förderprojektes „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“.

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